Im Poker um Joao Palhinha ist offenbar ein neuer Interessent aufgetaucht: Neben Aston Villa soll nun auch Newcastle United den beim FC Bayern aussortierten Portugiesen ins Visier genommen haben. Das berichtet unter anderem talkSPORT in England.
Der Grund für das Interesse der „Magpies“ liegt in einem personellen Umbruch: Newcastle verkaufte in diesem Sommer sowohl Sandro Tonali an Tottenham Hotspur als auch Bruno Guimaraes an Meister Arsenal – zwei Transfers, die zusammengenommen rund 204,5 Millionen Euro einbrachten.
Die Kasse ist also prall gefüllt, gesucht wird jedoch dringend Ersatz im zentralen Mittelfeld für den neuen Trainer Matthias Jaissle. Palhinha kennt die Premier League aus seiner Zeit bei Fulham und Tottenham bestens und sollte für Newcastle (das zu großen Teilen dem saudi-arabischen Staatsfonds PIF gehört) erschwinglich sein.
So viel Geld will Bayern angeblich für Palhinha haben
Der Mittelfeldspieler gilt bei Newcastle den Berichten zufolge aktuell als erste Alternative, sollte der eigentlich favorisierte Transfer von Pierre-Emile Höjbjerg von Olympique Marseille noch scheitern. Damit könnte Newcastles künftiger Sechser entweder Höjbjerg – ein früherer Bayern-Spieler aus Jugendtagen – oder eben Palhinha heißen. Bayern könnte es nur recht sein, sollte auch Newcastle im Poker mitmischen: Es erhöht die Chancen, in Sachen Ablöse einen guten Deal zu machen.
Berichten der Daily Mail zufolge haben die Münchner ihre Preisvorstellung auf 30 Millionen Euro festgelegt. Geholt wurde der 31-Jährige für über 50 Millionen Euro (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker).
Beim FC Bayern hat der Defensivspezialist keine Zukunft mehr – der Klub erklärte ihn ebenso wie Sacha Boey und Bryan Zaragoza öffentlich zu Verkaufskandidaten. Zwar zeigte sich der 37-malige portugiesische Nationalspieler zwischenzeitlich öffentlich an einem Verbleib in München interessiert und startete auch in die Vorbereitung, ein Umdenken der Bayern-Verantwortlichen gilt jedoch als ausgeschlossen.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.