Links hinten, auf der Sechs oder doch der Acht? Tom Bischof ist das Schweizer Taschenmesser des FC Bayern München. Doch auf welcher Position sieht ihn Vincent Kompany eigentlich in der kommenden Spielzeit?
Im Rahmen des Testspiels der Münchner gegen Jeju SK (2:1) bezog der 21-Jährige nun selbst Stellung und verriet die Gedankenspiele seines Trainers.
Auf die Frage ob er in der neuen Saison öfter im Zentrum auflaufen werde, antwortete Bischof, er wisse, dass er „für die Sechs eingeplant“ sei. Er habe mit Kompany schon das entsprechende Gespräch geführt. Dass er sich das auch zutraue, ist längst kein Geheimnis.
FC Bayern: Bischof bald auf der Sechs?
In seiner ersten Saison für den FC Bayern lief Bischof noch am häufigsten hinten links in der Abwehrkette auf, bei seiner vorherigen Station in Hoffenheim verbrachte er den Großteil seiner Spielzeit im zentralen sowie im offensiven Mittelfeld, agierte sogar zur Not als Flügelspieler.
Nun scheint das zentrale defensive Mittelfeld die auserkorene Position. Zusammen mit Joao Palhinha, der bei Bayern auf dem Abstellgleis steht, bildete er im Spiel gegen Jeju die Doppelsechs.
Eine Großchance hatte Bischof gar zum Ausbau der Führung, ehe er in der 60. Minute für Kapitän Joshua Kimmich ausgewechselt wurde.
Seine Flexibilität gereicht Bischof zum Vorteil, er selbst wolle darüber hinaus „für alles offen bleiben. Links, rechts, im Tor, egal wo man mich braucht.“