Xabi Alonso hat sich sehr selbstkritisch und ehrlich über seine kurze Zeit als Trainer von Real Madrid geäußert.

In einer Gesprächsrunde mit The Athletic und einzelnen britischen Medien blickte der neue Trainer des FC Chelsea auf seine bisherige Karriere zurück und sparte dabei auch die schwere Zeit in Madrid nicht aus.

Xabi Alonso war bei Real Madrid nur ein halbes Jahr lang Trainer
Xabi Alonso war bei Real Madrid nur ein halbes Jahr lang TrainerXabi Alonso war bei Real Madrid nur ein halbes Jahr lang Trainer© IMAGO/APL

„Zum Glück habe ich nicht viele Narben in meiner Karriere abbekommen. Ich habe eine, aber sie ist verheilt“, sagte der 44-Jährige und meinte damit sein Trainer-Engagement bei Real, das in der vergangenen Saison im Winter schon wieder zu Ende war.

„Jetzt, wo sie geschlossen ist, bin ich sehr motiviert und entschlossen, diese neue Phase zu genießen“, erklärte Alonso weiter.

Alonso: „Ich war sehr selbstkritisch“

Der gebürtige Baske Alonso beschreibt die Zeit in Madrid vor allem als Lernprozess. „Wenn ich zurückblicke, nehme ich das Positive mit und analysiere, was nicht funktioniert hat. Ich war sehr selbstkritisch und habe darüber nachgedacht, was ich hätte besser machen können, weil die Dinge nicht so gelaufen sind, wie ich es erwartet hatte“, erklärte er.

Man lerne aus der Enttäuschung, „aus dem, was nicht so lief, wie man es wollte, und versucht, sich darauf einzustellen, dass die Zukunft immer bessere Dinge bringen wird“.

Nachdem er im Januar infolge der Niederlage im spanischen Supercup gegen den FC Barcelona von Real entlassen wurde, habe er die Zeit genutzt, um neue Kraft zu tanken. „Man muss als Trainer die Energie wieder aufladen. Diese Energie holt man sich in der Pause“, so Alonso weiter: „Denn es ist grundlegend, diese Leidenschaft und diese Begeisterung für das Spiel in jedem Training zu vermitteln.“

Entwicklungspotenzial lockte Alonso zu Chelsea

Entscheidend für seinen Schritt nach London sei das Entwicklungspotenzial des Projekts gewesen. „Es ist eine Mannschaft, die in jüngerer Zeit sehr gut gespielt hat, und die Situation war am Ende der vergangenen Saison nicht so schlecht, wie sie schien. Da ist ein großes Potenzial zur Verbesserung, und wir werden sehen, wie lange wir brauchen, um es zu erreichen“, erklärte Alonso.

Mit der Klubführung sei er dabei auf einer Linie: „Ich habe die guten Dinge gesehen, aber auch meine Bedenken adressiert“, sagte Alonso: „Das Wichtigste ist, dass wir die gleiche Analyse gemacht haben.“

Dass er Trainer werden wolle, habe er erst bei seiner letzten Station als aktiver Spieler gemerkt, berichtete Alonso. Beim FC Bayern, wo er von 2014 bis 2017 spielte, habe Pep Guardiola in ihm die Begeisterung für den Trainerjob geweckt.

Alonso über Guardiola: „Wir standen uns sehr nahe“

„Wir standen uns sehr nahe“, berichtete er. „Ich war sehr neugierig. Ich befand mich in einer Phase meiner Karriere, in der ich einfach in sein Büro gehen und fragen konnte: ‚Pep, warum passiert das? Wie sieht der Spielplan aus?‘ Als ich 20 war, hätte ich vielleicht nicht das Selbstvertrauen gehabt, ins Büro des Trainers zu gehen und solche Fragen zu stellen. Aber zu diesem Zeitpunkt musste ich das aufgrund des Vertrauens, das wir zueinander hatten, einfach tun.“

Bei Bayer Leverkusen gab man ihm später die Möglichkeit, sich erstmals auf hohem Niveau als Trainer zu beweisen. Diese Chance nutzte er und gewann 2024 sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den DFB-Pokal.

Bei Chelsea hofft man, dass sie mit ihm bald ähnliche Erfolge feiern werden.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.

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