Felix Nmecha hat die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zwar nutzen können, um Eigenwerbung zu betreiben, doch das desaströse Ausscheiden im Sechzehntelfinale gegen Paraguay konnte er nicht verhindern.
Um das bittere Aus zu verdauen, hat dem BVB-Star sein Glaube geholfen. „Es hat bei mir nicht so lange gedauert. Mein Glaube hilft natürlich dabei, aber es war nie einfach“, erklärte der dynamische Mittelfeldspieler bei Sky.
Nmecha machte insbesondere in den ersten beiden Gruppenspielen der DFB-Elf gegen Curacao und die Elfenbeinküste mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Dennoch schloss die scharfe Kritik nach dem Debakel natürlich auch den Dortmunder Sechser mit ein.
„Ich habe das eigentlich nicht viel mitgekriegt. Ich versuche, da nicht viel reinzuschauen. Aber am Ende sind wir natürlich alle nicht glücklich mit dem Ergebnis und es war schon schwierig“, erklärte der 25-Jährige seinen persönlichen Umgang mit der Kritik.
WM-Aus: Nmecha meidet Nagelsmann-Kritik
Dem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann die Schuld in die Schuhe zu schieben, kommt für Nmecha nicht infrage: „Ich bin nicht jemand, der schnell sagt: Das ist der Trainer, oder so. Ich glaube, als Spieler müssen wir das besser machen.“
Viel Zeit, um der verpatzten WM nachzutrauern, bleibt ihm ohnehin nicht. Schließlich ist die Vorbereitung der Dortmunder in vollem Gange. Momentan befinden sich die BVB-Stars um Nmecha auf der achttägigen Japan-Reise. Richtig ernst wird es für die Schwarz-Gelben am 22. August. Dann steigt der Supercup gegen den FC Bayern vor heimischer Kulisse (im Liveticker).