Die Zukunft von Max Verstappen und ein möglicher Abschied von Red Bull dominieren aktuell die Schlagzeilen in der Motorsportwelt. Dass ein Treffen des Verstappen-Lagers mit Helmut Marko, Ex-Motorsport-Berater von Red Bull, für Aufsehen sorgte, liegt auf der Hand.
Marko, der zu Verstappen seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, hat aber nun deutlich gemacht, dass hinter dem Zusammenkommen keinerlei geschäftlicher Aspekt steckt. „Mein Besuch war privat, falls Sie das fragen wollen“, unterstrich der 83-Jährige gegenüber GPBlog.
Zur Zukunft des niederländischen Formel-1-Superstars habe Marko keinerlei Informationen: „Keine Ahnung. Ich habe dort nichts mehr zu sagen. Das geht mich auch nichts an. Das müsst ihr Laurent Mekies fragen.“
Seit Beginn des Jahres arbeitet Marko nicht mehr offiziell für den Formel-1-Rennstall Red Bull, hält aber weiterhin engen Kontakt zum Lager von Verstappen. Der Österreicher traf sich in der vergangenen Woche in Amsterdam mit Verstappen-Vater Jos und Manager Raymund Vermeulen. Das zeigte ein auf X veröffentlichtes Bild des Journalisten Erik van Haren, auf dem das Trio in Amsterdam abgelichtet wurde.
Marko, der als größter Förderer des viermaligen Weltmeisters gilt, hat es GPBlog zufolge wegen der Hochzeit von Verstappens Schwester Victoria in die niederländische Hauptstadt verschlagen.
Auch wenn der langjährige Motorsport-Berater von Red Bull keine neuen Informationen zu Verstappen preisgab, halten die Spekulationen weiter an. Klar ist, dass der 28-Jährige ernsthaft über einen Abschied von Red Bull nachdenkt. Bereits seit Wochen und Monaten wurden zahlreiche Szenarien diskutiert.
Verstappen-Wechsel bahnt sich an
Verstappen gab immer wieder zu Protokoll, dass es keinen neuen Stand gebe. Bekenntnisse zu seinem aktuellen Arbeitgeber blieben bislang aus. Nach SPORT1-Informationen nimmt ein Abschied Verstappens immer konkretere Formen an. Bereits seit dem Rennen in Österreich stehen das Verstappen-Management und die McLaren-Führungsriege in Kontakt.
Red Bull ist von Verstappens fehlendem Bekenntnis genervt. Auch deshalb würde Firmen-Erbe Mark Mateschitz nach Informationen von SPORT1 nicht mehr um jeden Preis am viermaligen Champion festhalten. Ein Wechsel zu McLaren wird immer wahrscheinlicher.