Der FC Liverpool muss sich in der Führungsetage neu aufstellen. Michael Edwards hat mit sofortiger Wirkung seinen Posten als Fußball-Chef bei Reds-Eigentümer Fenway Sports Group (FSG) aufgegeben. Das geht aus einer Mitteilung der FSG hervor.
Der Telegraph schrieb von einem „schweren Schlag für Liverpool“. Edwards galt als einer der einflussreichsten Personen in der jüngeren Geschichte des LFC.
Der 47-Jährige stieß kurz nach der Übernahme durch die FSG 2011 zunächst als Analyst zum FC Liverpool. Später stieg er zum Sportdirektor auf. 2022 verließ er den Klub, kehrte aber 2024 in neuer Rolle zurück.
Nun endet sein Engagement ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags.
Liverpool-Boss geht! „Wir sind natürlich enttäuscht“
„Ich gehe in der Überzeugung, dass Liverpool in einer starken Position ist, mit hervorragenden Mitarbeitern, einer klaren Ausrichtung und den Grundlagen für anhaltenden Erfolg“, sagte Edwards.
FSG-Boss Mike Gordon brachte sein Bedauern zum Ausdruck: „Auch wenn wir natürlich enttäuscht sind, dass er uns verlässt, werden wir ihm für alles, was er uns gegeben hat, immer dankbar sein.“
Edwards holte Klopp zum FC Liverpool
Edwards holte 2015 Jürgen Klopp als Trainer zum FC Liverpool.
Die Verpflichtung entpuppte sich als Glücksgriff, Klopp prägte eine erfolgreiche Ära, führte Liverpool 2019 zum Champions-League-Triumph und ein Jahr später zum Meistertitel. Aktuell steht der 59-Jährige vor einem Engagement als Bundestrainer.
Zudem bewies Edwards ein gutes Händchen bei den Verpflichtungen von Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mané.