Mats Hummels hat Joshua Kimmich von seiner Forderung nach Rücktritten aus der deutschen Nationalmannschaft explizit ausgenommen. Der Kapitän des DFB-Teams sei über jeden Zweifel erhaben.
Hummels hatte nach dem blamablen WM-Aus Deutschlands gegen Paraguay im Sechzehntelfinale bei Magenta gesagt: „Ich erwarte von einigen, dass sie von sich aus entscheiden, dass sie nicht mehr weitermachen.“
Hummels sagte weiter: „Man muss auch bei Spielern ran, die Anfang 30 sind, die aber jetzt schon vier, fünf oder sechs Turniere ihre Chance hatten, für Deutschland ein gutes Turnier zu spielen oder gute Ergebnisse zu erzielen, das aber nicht geschafft haben.“
Deutschland-Rücktritte? Hummels erklärt sich
Auf die Nennung von Namen habe er bewusst verzichtet, sagte Hummels nun einen Tag später: „Was ich noch sagen will: Ich habe auf jeden Fall von Spielern gesprochen, die eben diese Chancen hatten. Ich möchte aber auch betonen, weil es mir auch so ausgelegt wurde, dass Joshua Kimmich nicht gemeint ist.“
Der Bayern-Star sei „von seinem Charakter her über jeden Zweifel erhaben, der ist ein Vollprofi, der jeden Tag 100 Prozent trainiert. Ihn habe ich definitiv nicht angesprochen.“
Im aktuellen Deutschland-Kader finden sich mehrere Spieler, die Hummels gemeint haben könnte. Antonio Rüdiger, Leon Goretzka und auch Leroy Sané sind alle Teil einer einst so hochgelobten Generation, die seit Jahren auf nennenswerte Erfolge im DFB-Trikot warten.