Ronald Koeman hat nach dem WM-Aus der Niederlande seine Zukunft als Bondscoach offen gelassen. „Ich habe mir dazu durchaus meine Gedanken gemacht, aber ich werde sie noch nicht preisgeben“, sagte der 63-Jährige nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Marokko (2:3).

Koeman hatte 2023 seine zweite Amtszeit als Oranje-Trainer angetreten, sein Vertrag lief bis zur WM. „Die große Frage ist, ob Koeman auch nach diesem Turnier Cheftrainer bleiben wird“, schrieb das Fachblatt Voetbal International am Dienstag. Als möglicher Nachfolger ist Peter Bosz vom niederländischen Meister PSV Eindhoven im Gespräch.

Ronald Koeman lässt seine Zukunft offen
Ronald Koeman lässt seine Zukunft offenRonald Koeman lässt seine Zukunft offen© AFP/SID/Alfredo ESTRELLA

Koeman: Pleite äußerst unglücklich

Die Niederlage im Sechzehntelfinale bewertete Koeman als äußerst unglücklich, bis in die Nachspielzeit der regulären Spielzeit hatte sein Team in Führung gelegen. „Wir alle wissen, wie schwierig Elfmeter in solchen Momenten sind. Wir haben drei von fünf verschossen, und das ist einfach nicht gut genug“, so Koeman.

Knackpunkt sei der zweite Elfmeter Marokkos gewesen. Keeper Bart Verbruggen hatte den Schuss schon gehalten, beförderte den Ball dann aber unglücklich mit der Ferse ins eigene Netz. „Das war vielleicht entscheidend und hat das Spiel für beide Seiten beeinflusst. Wenn sich solche Momente gegen dich wenden, ist das das Aus.“