Weltmeister Sébastien Ogier hat die Rallye Griechenland gewonnen und seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Beim achten Lauf des Jahres auf der griechischen Halbinsel Peloponnes setzte sich der Co-Rekordweltmeister mit einem Vorsprung von 58,3 Sekunden auf den Belgier Thierry Neuville und den Japaner Takamoto Katsuta durch.

In der Gesamtwertung der World Rallye Championship (WRC) führt weiter der Waliser Elfyn Evans – trotz eines enttäuschenden siebten Platz.

Reifenschaden wirft Neuville zurück

Über das gesamte Wochenende dominierten Ogier und Neuville, den Ausschlag hatte ein Reifenschaden auf der vorletzten Wertungsprüfung gegeben. Neuvilles Rückstand wuchs von 1,3 Sekunden auf eine knappe Minute an.

Der neunmalige Weltmeister Ogier, der im vergangenen Jahr selbst als freiwillige Teilzeitkraft zum Titel gefahren war, hat auch in diesem Jahr schon die Läufe in Schweden und Kroatien ausgelassen. Er schob sich in der Gesamtwertung zwei Ränge nach vorne und ist mit 125 Punkten nun Dritter. „Das war kein allzu schlechtes Wochenende“, sagte der 42-Jährige.

Spitzenreiter Evans hat 158 Punkte, nur noch sieben Zähler dahinter lauert Katsuta. „Natürlich ist es enttäuschend, wie das verlaufen ist, aber so ist das manchmal. Wir müssen weitermachen“, sagte Evans. Weiter geht es mit der neunten von 14 Stationen vom 17. bis 19. Juli in Estland.