Triathlon-Weltmeister und Topfavorit Casper Stornes hat beim Ironman Frankfurt den EM-Titel gewonnen.
Auf der hitzebedingt verkürzten Strecke setzte sich der Vorjahres-Dritte nach Schwimmen, Radfahren und Laufen im Ziel am Römerberg in 4:50:23 Stunden vor seinem norwegischen Landsmann Gustav Iden (2:30 Minuten zurück) durch.
Stratmann löst Hawaii-Ticket trotz Hitzedom
Jan Stratmann (Bonn) belegte 7:12 Minuten hinter Stornes als bester Deutscher Platz zehn. Der 30 Jahre alte Ironman-Barcelona-Gewinner von 2024 löste damit auch das Ticket zur WM im Herbst auf Hawaii.
Als Reaktion auf den „Hitzedom“ auch über der Main-Metropole hatten die Veranstalter die Strecke erheblich verkürzt. Nach den unverändert gelassenen 3,8 Schwimmen im Langener Waldsee mussten die Aktiven lediglich für 125 statt 180 km in den Sattel und im abschließenden Lauf anstelle eines vollständigen Marathons nur die halbe Strecke von 21,1 km am Main-Ufer entlang bewältigen.
Stornes feiert mit WM-Jubel
Stornes, der mit Iden Norwegens Doppelerfolg mit der bei der Fußball-WM durch die Skandinavier populär gewordenen Ruder-Imitation feierte, nutzte seine ausgeprägten Läufer-Qualitäten zum Sieg.
Der 29-Jährige war mit 1:11 Minuten Rückstand auf Nathan Guerbeur auf die entscheidende Laufstrecke gegangen, konnte den Franzosen jedoch nach nur wenigen Kilometern an der Spitze ablösen.