Alex Baena zeigte nach seinem WM-Tor Richtung Himmel – und dachte dabei an Maria Caamano. Das junge Mädchen war in Spanien ein Symbol für den Kampf gegen den Krebs, 2024 hatte sie am Cibeles-Platz in Madrid bei der Feier zum EM-Titel mit der Mannschaft den Pokal in die Höhe gehalten – doch im April verlor sie nach sechs Jahren ihren Kampf gegen den bösartigen Tumor.

„Jedes Kind träumt davon, mit Spanien bei einer Weltmeisterschaft ein Tor zu erzielen. Dieses Tor war etwas ganz Besonderes“, sagte Baena nach seinem Treffer im Gruppenfinale gegen Uruguay: „Ich will es Maria widmen, denn heute wäre ihr Geburtstag gewesen. Von oben hat sie mir geholfen, dass dieser Ball reingeht. Als ich die Wiederholung gesehen habe, dachte ich mir: Sie hat dem Ball von oben bestimmt noch einen kleinen Schubs gegeben.“

WM: Spanien Gruppensieger

Durch das 1:0 (1:0) sicherte sich Spanien mit sieben Punkten Platz eins in Gruppe H und trifft im Sechzehntelfinale nun auf den Zweiten der Gruppe J – Gegner könnte am Donnerstag damit womöglich Österreich mit Nationaltrainer Ralf Rangnick sein.

„Wir sind dort, wo wir sein wollen. Unser Ansehen verlangt genau das von uns und wir wollen weiter wachsen und weitere Schritte machen“, sagte Spaniens Trainer Luis de la Fuente mit Blick auf die K.o.-Runde: „Man sieht, wie ausgeglichen alles ist, und wir gewinnen auf unserem Weg immer mehr Rhythmus. Darüber sind wir sehr glücklich.“