Die Zahl der potenziellen Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der WM hat sich auf drei reduziert. Nach dem Ende der Vorrunde in den Gruppen A, B, C, D und F kommen als mögliche Gegner nur noch Schottland (C), Paraguay (D) und Schweden (F) infrage.
Vieles spricht aber dafür, dass das DFB-Team auf Paraguay trifft. Die Partie würde am Montag in Boston stattfinden (22.30 Uhr MESZ im LIVETICKER). Verschiedene Turniermodelle – darunter auch Simulationen der New York Times – sehen die Wahrscheinlichkeit für dieses Duell derzeit bei rund 99 Prozent.
Grund dafür ist der WM-Modus. Als Sieger der Gruppe E kann Deutschland nur auf einen der Gruppendritten aus den Gruppen A, B, C, D oder F treffen. Welche Mannschaften diese Plätze einnehmen, entscheidet sich mit Abschluss aller Vorrundenspiele. Die möglichen Konstellationen mit den Gruppen A und B sind für Deutschland bereits ausgeschlossen, Varianten mit dem Dritten aus Gruppe F (Schweden) und C (Schottland) gelten als äußerst unwahrscheinlich. Bliebe also Paraguay.
WM: So wahrscheinlich ist das Paraguay-Szenario
Für die Zuordnung der besten Gruppendritten zu den Sechzehntelfinals sieht das FIFA-Reglement insgesamt 495 mögliche Konstellationen vor. Nach den bisherigen Ergebnissen sind davon nur noch 51 übrig. In 45 dieser Szenarien bekäme es die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die am Donnerstagabend Ecuador mit 1:2 unterlag, mit Paraguay zu tun. Fünf Varianten führen zu Schottland als Gegner, lediglich eine zu Schweden.
Klarheit könnte mit den WM-Partien am Freitag (Ortszeit) herrschen. Je nach Ausgang der verbleibenden Gruppenspiele ist aber auch möglich, dass Deutschlands Gegner erst am letzten Vorrundentag am Samstag endgültig feststeht.