Jürgen Klopp hat mit seinen Aussagen zu DFB-Stürmer Deniz Undav überrascht. Die Nationalität des in Varel (Niedersachsen) geborenen Torjägers war dem Experten anfänglich gar nicht bekannt.
„Ich kann mich an den Moment erinnern, wo ich ihn das erste Mal bei Brighton gesehen habe“, sagte Klopp bei MagentaTV: „Da wusste ich gar nicht, dass das ein Deutscher ist.“
Klopp war von Undav sofort begeistert
Dann habe er sich das Spiel angesehen und Undav habe ihn sofort überzeugt. „Puh! Was ist das denn für ein Paket. Dann musste ich ihn googeln. Ups, der ist ja Deutscher“, war Klopp damals überrascht. Undav habe sich schließlich „Schritt für Schritt weiterentwickelt“.
Denn bevor Undav 2022 vom belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise für sieben Millionen Euro in die Premier League zu Brighton & Hove Albion wechselte, spielte er noch für den SV Meppen und die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig.
„Der weiß, wo er herkommt. Der weiß, wo er noch vor ein paar Jahren war. Er hat in den Niederungen des Fußballs gespielt, bis es einmal geklickt hat“, erklärte Klopp. 2024 wechselte Undav dann für knapp 27 Millionen Euro zum VfB Stuttgart. Vor der WM hatte der VfB den Vertrag mit Undav bis 2029 verlängert (mit Option auf ein weiteres Jahr).
DFB-Insider gibt in Undav-Debatte etwas zu bedenken
Generell sei Undav für Klopp ein durchweg „positives Thema“. Der 29-Jährige solle seine positive Art und den Schwung beibehalten. Als Joker erzielte Undav bei der WM bereits drei Tore und gab zwei Torvorlagen – und das in lediglich 56 Spielminuten.
Und was die Startelf angeht? „Das muss der Bundestrainer entscheiden, weil er einfach den Blick drauf hat. Wir dürfen spekulieren. Ich würde Deniz Undav weiterhin einwechseln“, meinte Klopp.