Auch mit etwas Abstand war Justin Bean völlig überwältigt. „Es ist unglaublich“, sagte der US-Amerikaner nach dem Titelgewinn mit Alba Berlin in der Basketball Bundesliga (BBL) bei Dyn: „Ich weiß immer noch nicht, wie ich erklären soll, wie wir das geschafft haben.“

Nach einer weiteren Aufholjagd gewannen die Gäste am Sonntag das entscheidende fünfte Playoff-Finale bei Titelverteidiger Bayern München (84:81) und holten ihren zwölften Meistertitel. Als erstem Team gelang Alba dies nach der Maximalzahl von 15 Spielen. Und das auch noch beim großen Favoriten.

Justin Bean wurde zum Finals-MVP gewählt
Justin Bean wurde zum Finals-MVP gewähltJustin Bean wurde zum Finals-MVP gewählt© IMAGO/Contrast

Alba erkämpft historischen Meistertitel

Bean wurde anschließend als wertvollster Spieler (MVP) der Finals ausgezeichnet, mit der Trophäe in der Hand erzählte der Forward eine Geschichte. „Gestern habe ich mit unserem Sportdirektor Himar (Ojeda, d.Red.) gesprochen. Er sagte. ‚Wirst du heute Nacht viel schlafen?‘ Ich sagte: Wahrscheinlich nicht. Und er sagte: ‚Schlaf wenig, träum groß!‘ Und unsere Träume werden jetzt wahr. Es fühlt sich großartig an.“

Besonders dankbar war Bean für die Unterstützung. „Ich hätte das nicht ohne meine Familie hinbekommen können“, sagte der 29-Jährige, besonders wichtig sei seine Frau gewesen. Im Entscheidungsspiel verbuchte Bean wie Kapitän Jonas Mattisseck 18 Punkte. Erfolgreicher war nur Bayern-Scharfschütze Andreas Obst (24 Punkte).