Porsche-Pilot Pascal Wehrlein hat im Titelkampf der Formel E erneut einen enttäuschenden Rennsamstag erlebt – war damit allerdings nicht allein: Der frühere Weltmeister landete im turbulenten elften Saisonrennen in Sanya auf dem 14. Platz und blieb wie zuletzt schon in Monaco ohne Punkte. Auch die übrigen Titelkandidaten holten auf der chinesischen Insel Hainan aber nichts Zählbares.
Gesamtspitzenreiter Mitch Evans (Neuseeland/Jaguar), Weltmeister Oliver Rowland (Großbritannien/Nissan) und auch Edoardo Mortara (Schweiz/Mahindra) kamen am Samstag nicht ins Ziel, das Trio steht im WM-Klassement vor Wehrlein.
Der Sieg ging an den Briten Jake Dennis (Andretti), der sich damit selbst im Titelkampf anmeldete. Evans (128 Punkte) hat einen kleinen Vorsprung, Rowland (109), Mortara (103), Wehrlein (101) und Dennis (94) liegen recht nah beieinander.
Enttäuschung für Wehrlein
Wehrlein war von Rang sieben gestartet und hielt sich durchgehend in den Top 10. Eine Fünf-Sekunden-Strafe für eine Kollision ließ ihn am Ende aber aus den Punkterängen rutschen. Maximilian Günther (Oberstdorf/DS Penske), der zweite Deutsche in der Formel E, wurde am Samstag Sechster und stellte damit sein bislang bestes Saisonergebnis ein.
In Sanya fand anders als auf vielen anderen Stationen der Elektroserie nur ein Rennen statt. Weiter geht es am 4. und 5. Juli in Shanghai, insgesamt stehen noch sechs Rennen aus.