Matti Schmid hat bei der US Open einen Fehlstart hingelegt. Der deutsche Golfprofi spielte auf dem schwierigen Kurs von Shinnecock Hills zum Auftakt eine 77er-Runde und muss mit sieben Schlägen über Par bereits um den Einzug ins Wochenende bangen. An der Spitze setzte sich Wyndham Clark mit sechs Schlägen unter Par eindrucksvoll ab, bevor seine Runde nach 16 Löchern wegen Dunkelheit abgebrochen wurde.

Clark dominiert Auftakt der US Open

Der 32-jährige US-Amerikaner führt damit zunächst vier Schläge vor dem Trio Ryder Cowan, Sam Stevens und Max McGreevy, die jeweils mit einer 68 im Clubhaus ankamen. Clark, der im vergangenen Jahr noch den Cut verpasst hatte, kann bei der Fortsetzung am Freitag als erster Spieler seit 1933 nach der ersten Runde der US Open einen Vorsprung von vier Schlägen besitzen.

Schmid fand bei windigen Bedingungen nie richtig in seinen Rhythmus, auf der zweiten Runde dürfte es für ihn nur darum gehen, den Cut zu überstehen. Erst vor wenigen Wochen hatte der 28-Jährige mit Rang vier bei der PGA Championship das beste Major-Ergebnis seiner Karriere gefeiert und sich damit erstmals für das Masters im kommenden Jahr qualifiziert. Nun droht der deutschen Nummer eins bei der US Open das frühe Aus.

Die Major-Sieger Jon Rahm, Dustin Johnson, Gary Woodland und Matt Fitzpatrick sind allesamt mit zwei Schlägen unter Par noch aussichtsreich unterwegs, haben ihre Runde wie Clark aber noch nicht beendet. Rory McIlroy kam mit einer 69 (-1) ins Clubhaus. Der Weltranglistenerste Scottie Scheffler, dem einzig der US-Open-Sieg noch zum Karriere-Grand-Slam fehlt, liegt mit zwei über Par hingegen bereits deutlich zurück. Die erste Runde wird am Freitagmorgen (Ortszeit) fortgesetzt.