WM-Härtetest für die Frauen, WM-Qualifikationsspiel für die Männer: Die deutschen Basketball-Nationalteams treten in der Kölner Lanxess Arena zu einem Double-Header an. Am 27. August und damit gut eine Woche vor Beginn der Heim-WM in Berlin spielt das Frauen-Team gegen die Türkei, der Gegner für den Welt- und Europameister ist noch offen. In der zweiten Qualifikationsphase für die Weltmeisterschaft 2027 geht es gegen Lettland, Polen, die Niederlande oder Österreich, erst Anfang Juli gibt es Klarheit.

Den Anfang machen die Frauen, das Team von Bundestrainer Olaf Lange spielt ab 17.00 Uhr. „Köln, Lanxess Arena, Double-Header mit den Herren – das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen“, sagte Lange. Es sei „ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen.“

Andreas Obst im Trikot des DBB
Andreas Obst im Trikot des DBBAndreas Obst im Trikot des DBB© IMAGO/camera4+

Hinter dem Personal stehen noch Fragezeichen, denn die WM-Pause der nordamerikanischen Profiliga WNBA beginnt erst am 31. August. Gut möglich, dass Nyara Sabally (Toronto Tempo), Satou Sabally, Leonie Fiebich (beide New York Liberty), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire) noch nicht dabei sind. Bei der WM (4. bis 13. Juni) trifft das DBB-Team in der Vorrunde auf Spanien, Japan und Mali.

Mumbrú: „Brauchen jede Unterstützung“

Wenige Tage nach dem Supercup in Hamburg (21./22. August) sind die Männer in Köln um 20 Uhr an der Reihe. Am 30. August steht ein weiteres Qualispiel auf dem Programm. Zuvor werden die beiden letzten Partien der ersten Qualifikationsphase ausgetragen. Am 3. Juli geht es in Riga/Lettland gegen Israel, am 6. Juli in Bamberg gegen Zypern. Nach drei Siegen aus vier Spielen in der ersten Gruppenphase ist Deutschland das Ticket für die zweite schon sicher.

„Unabhängig davon, wer in Köln unser Gegner sein wird, hat das Spiel eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig“, so Bundestrainer Álex Mumbrú.