Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Alphonso Davies kämpft um eine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft – „seiner“ Weltmeisterschaft, schließlich findet sie auch in Kanada statt. Doch nach einem überstandenen Kreuzbandriss, den er sich im März 2025 zugezogen hatte, ist er aktuell zum dritten Mal innerhalb von drei Monaten verletzt.

Beim kanadischen Fußballverband will man „alles tun“, um den Kapitän wieder fit zu bekommen. Die Frage ist, ob er bereits in der Gruppenphase zum Einsatz kommt oder erst in einer möglichen K.o.-Runde.

Alphonso Davies hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen
Alphonso Davies hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfenAlphonso Davies hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen© IMAGO/ZUMA Press

Fakt ist: Beim FC Bayern verfolgt man die Entwicklung ganz genau und will sich von den Kanadiern nicht völlig beiseite schieben lassen. Das hat man bereits im Mai deutlich gemacht.

Frühes Kanada-Aus würde Bayern in die Karten spielen

Dem Vernehmen nach käme es den Verantwortlichen an der Säbener Straße nicht ungelegen, wenn Davies und seine Mannschaft schon früh aus dem Turnier ausscheiden würden – der ohnehin verletzungsanfällige 25-Jährige soll keinesfalls überlastet werden. Die Bayern haben das genau im Auge.

Dabei geht es auch um Davies‘ eigene Zukunft beim deutschen Rekordmeister. Wie SPORT1 Anfang Mai enthüllte, ist der Außenverteidiger nicht mehr unantastbar und schon gar nicht unverkäuflich. In der Führungsriege gibt es auch jetzt noch einflussreiche Stimmen, die für den Sommer 2027 einen Verkauf in Betracht ziehen.

Ein weiterer Rückschlag und eine weitere Verletzungspause könnten also nicht nur dem FC Bayern, sondern auch Davies‘ Karriereweg langfristig schaden. Das kann keiner wollen. Es steht viel auf dem Spiel.