Statt des Angriffs auf seinen ersten Saisonsieg in der Formel 1 wurde der Große Preis von Monaco (JETZT im LIVETICKER) für Max Verstappen zum großen Desaster. Der Niederländer blieb schon am Start nach wenigen Metern zunächst einfach stehen.

So zogen im Anschluss in kürzester Zeit alle 20 Autos vorbei, die hinter ihm gestartet waren. Verstappen, der vom zweiten auf den 22. und letzten Platz zurückfiel, fluchte gleich lautstark am Funk: „Was soll die Scheiße? Ich habe gar keine Leistung.“

Für Max Verstappen war der Grand Prix von Monaco schon am Start beendet
Für Max Verstappen war der Grand Prix von Monaco schon am Start beendetFür Max Verstappen war der Grand Prix von Monaco schon am Start beendet© IMAGO/ANP

Schon nach wenigen Augenblicken kam die Leistung seines Red Bull zurück, das Rennen war aber trotzdem gelaufen. Speziell im Fürstentum, wo es in den engen Gassen kaum Möglichkeiten auf Überholmanöver gibt, ist solch ein Fehlstart eine echte Katastrophe.

Formel 1: Verstappen stellt Auto nach wenigen Runden ab

Auch deshalb funkte Verstappen verzweifelt an die Box: „Was soll ich jetzt tun?“ Die Antwort seines Teams: „Bring es einfach nach Hause.“

Das Rennen nach Hause brachte der Niederländer dann aber nicht. Nach nur einer weiteren Runde fuhr Verstappen in die Box, stellte sein Auto ab und stieg aus. Für den viermaligen Weltmeister war das Rennen nach drei Runden schon vorbei.

„Schon am Start war das Gefühl vom Motor nicht gut. Ich hatte dann gleich die ersten paar Meter keine Power. Danach hat es sich sehr schlecht angefühlt. Der Motor hat auch extrem Lärm gemacht. Da war etwas los“, sagte Verstappen bei Sky.

Eine Ursache könnte die Ablaufzeit des Motors sein. Verstappen hatte diesen in dieser Saison bisher noch nicht gewechselt: „Das kann sein, noch ist es aber schwer zu sagen, weil wir noch keine Diagnose haben.“

Verstappen kurios: „Gehe jetzt nach Hause“

Bitter für Verstappen: Der Niederländer hatte am Samstag im Qualifying noch gezaubert und war völlig überraschend Zweiter geworden. Es schien so, als wenn er in dieser Saison endlich einmal die Spitze angreifen könnte. Doch dann folgte das Start-Debakel im Rennen.

Sichtlich frustriert versuchte er die Saison zumindest mit Galgenhumor zu nehmen und machte eine kuriose Ankündigung: „Es sind ja nur 500 Meter, also gehe ich jetzt nach Hause.“

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