Die Schweiz hat rund zwei Wochen vor ihrem Auftaktspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft zurück in die Erfolgsspur gefunden – wurde allerdings von einem aufziehenden Unwetter gestoppt.
Im vorletzten Test vor der Endrunde setzte sich das Team von Nationaltrainer Murat Yakin souverän mit 4:1 (3:0) gegen WM-Debütant Jordanien durch und beendete damit eine Durststrecke von drei Spielen ohne Sieg. Mit frischem Selbstbewusstsein im Gepäck reist die Schweiz nun am Dienstag zum Trainingslager nach San Diego in die USA.
Embolo bricht den Bann
Vor eigenem Publikum in St. Gallen löste ein Elfmeter des ehemaligen Gladbachers Breel Embolo (28.) den Knoten in der ersten Hälfte. Offensivspieler Dan Ndoye (33.) legte aus dem Spiel nach, ehe der frühere Leverkusener Granit Xhaka (45.+9) einen weiteren Elfmeter verwandelte. Embolo war zuvor gefoult worden.
Nationaltrainer Yakin wechselte sein Team im Verlauf der wegen eines Gewitters verkürzten Partie auf allen elf Positionen durch. Auch sein Gegenüber Jamal Sellami mischte kräftig durch. Der eingewechselte 20 Jahre alte Odeh Al-Fakhouri (52.) erzielte so den jordanischen Ehrentreffer.
Partie wird nach 87 Minuten abgepfiffen
Der Schweizer Christian Fassnacht (69.) setzte den sportlichen Schlusspunkt, ehe Schiedsrichter Rohit Saggi die Partie bereits nach 87 Minuten abpfiff. Ein aufziehendes Gewitter samt einsetzendem Regen hatte den Norweger aus Sorge dazu bewogen.
Bevor die Schweiz in den USA am 13. Juni ihr Auftaktspiel gegen Katar in der Gruppe B bestreitet, steht am Samstag noch die Generalprobe gegen Australien an. Jordanien hat am 17. Juni sein WM-Debüt gegen Österreich in der Gruppe J.