Biathlon-Olympiasiegerin Lou Jeanmonnot hat sich in ihrer Heimatregion Doubs einer Augen-Operation unterzogen. Das meldete die Zeitung Le Progres.
Die Gesamtweltcupsiegerin hatte schon seit März angedeutet, eine OP in Betracht zu ziehen. Deutlich wurde das im Verfolgungsrennen am Holmenkollen.
Biathlon: Weshalb Jeanmonnot eine OP in Betracht zog
Danach sagte Jeanmonnot dem Sender La Chaine l’Équipe: „Ich schaue jetzt schon darauf, was ich für den kommenden Winter verbessern kann – sei es mein Gewehr oder meine Sehkraft. Ich trage Kontaktlinsen und glaube, dass ich in diesem Bereich etwas ändern muss.“
Sie hatte sich „immer weniger wohl“ gefühlt, weshalb die Französin „eine Operation in Betracht zog“. Zuvor gab Jeanmonnot zu, nervös zu sein: „Das ist schon etwas beunruhigend, da es sich dabei schließlich auch um mein Arbeitsinstrument handelt.“
Ab Ende Juni möchte Jeanmonnot wieder ins Training einsteigen. Das Trainingslager in Premanon hat sie sich als Ziel gesetzt und will ihre traumhafte Saison 2025/26 wiederholen.
Neben der großen Kristallkugel gewann Jeanmonnot bei den Olympischen Winterspielen in zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Daher ruhen die Hoffnungen Frankreichs auch im kommenden Winter auf ihr.