Für Tristan da Silva endete die NBA-Saison mit einer Enttäuschung, doch der Münchner hat in seinem zweiten Jahr bei Orlando Magic eine Menge gelernt. „Es war eine gute Erfahrung, viele verschiedene Rollen spielen zu dürfen, mit verschiedenen Lineups einfach mal ins kalte Wasser geworfen zu werden“, sagte der deutsche Europameister im Sky-Interview.
Da Silva, der mit dem Team aus Florida im Achtelfinale nach sieben Spielen an den Detroit Pistons gescheitert war, musste Vielseitigkeit beweisen. „Ich habe von der Bank angefangen. Ich habe ordentlich viel gespielt und als Paolo (Banchero) und Franz (Wagner, d. Red.) verletzt waren, bin ich als Starter reingekommen und habe diese Rolle übernommen“, so da Silva, er habe „generell alles aus der Saison mitgenommen, was ich konnte“.
NBA: Da Silva „gespannt“ auf Zukunft
Es sei gut gewesen, „ein bisschen was für sich selbst rausfinden zu können. Abseits vom Ball, mit dem Ball, defensiv besser werden. Das sind verschiedene Rollen, die ich angenommen habe. Von daher bin ich gespannt, wie die Rolle dann in Zukunft aussehen wird.“
Da Silva (25) ist derzeit in Deutschland. Zuletzt unterstütze er seinen älteren Bruder in der Halle, Oscar da Silva spielt mit Bayern München im Playoff-Viertelfinale der Bundesliga gegen Aufsteiger Trier.