Nachdem Alexander Zverev am Dienstagabend durch eine Niederlage im Achtelfinale aus dem ATP-Turnier in Rom ausgeschieden war, sorgte eine Aussage des Tennis-Stars für Verwirrung. Der frustrierte Zverev sprach nämlich davon, dass er nun bis zu seinem nächsten Match „fast zwei Wochen“ Zeit habe, doch eigentlich steht für den gebürtigen Hamburger ein Auftritt bei seinem am Samstag beginnenden Heimturnier am Hamburger Rothenbaum auf dem Plan.
Der Veranstalter des Turnieres, an dem Zverev traditionell in aller Regelmäßigkeit teilnimmt, reagierte auf eine SID-Anfrage mit der Aussage, dass von Zverev „keinen Anruf und keine Absage“ gegeben habe. So ist derweil unklar, ob sich der Tennis-Star nur unklar ausgedrückt hat oder tatsächlich plant, nicht beim Hamburger Heimturnier teilzunehmen.
Auf der Turniergrafik, mit der für die Bitpanda Hamburg Open geworben wird, ist Zverev jedenfalls weiterhin zu sehen.
Nach der überraschenden Dreisatz-Pleite gegen den Römer Lokalmatador Luciano Darderi (6:1, 6:7 und 0:6) schimpfte Zverev zunächst über die Platzverhältnisse und ließ kein gutes Haar am Court: „Junioren, Profis, Future, Training. Ich habe noch nie auf einem Platz gestanden, dessen Zustand so schlecht ist.“
Zverev lobt Gegner
Auch einen der vier vergebenen Matchbälle erklärte er mit dem schwierigen Geläuf. So moserte der 29-Jährige: „Ich hatte einen Matchball und der Ball springt mir über den Kopf“.
Er erkannte dabei jedoch auch die gute Leistung seines Gegenübers an: „Ich hätte das Match in zwei Sätzen gewinnen sollen. Danach hat er fantastisch gespielt.“