Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers stehen nach einer hochdramatischen Niederlage in den Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NHL vor dem frühen Aus. Die Kanadier verloren Spiel vier bei den Anaheim Ducks mit 3:4 nach Verlängerung und liegen in der Best-of-Seven-Serie nun fast aussichtslos mit 1:3 zurück.

Für die Oilers endete damit eine Serie aus sechs Playoff-Serien, in denen sie bei einem 1:2-Rückstand in Spiel 4 den Ausgleich schafften. „Diesmal gab es nur eine demoralisierende Niederlage durch ein Overtime-Tor, das der vorletzte Nagel für Edmontons Sarg gewesen sein könnte“, kommentierte die Edmonton Sun.

Oilers verspielen Traumstart

Der entscheidende Treffer für Anaheim durch Ryan Poehling fiel in der dritten Minute der Overtime. Der Puck rutschte Goalie Tristan Jarry zwischen den Schonern hindurch und überquerte die Torlinie nur um eine Winzigkeit. Das Tor wurde erst nach eingehendem Videostudium und unter großem Jubel der Heimfans anerkannt.

Kasperi Kapanen (1.) und Ryan Nugent-Hopkins (7.) bescherten den Gästen mit ihren Toren einen Traumstart in die Partie. Doch Anaheim schlug im zweiten Drittel durch Treffer von Cutter Gauthier (28.) und Mikael Granlund (39.) jeweils in Überzahl zurück.

Beim 1:2 saß der gebürtige Erdinger Joshua Samanski wegen Beinstellens draußen. Die erneute Oilers-Führung durch Evan Bouchard nach Draisaitl-Assist (44.) konterte Jeffrey Truchon-Viel (54.).

Die Colorado Avalanche folgte den Carolina Hurricanes in die zweite Runde. Das Team aus Denver ließ den Los Angeles Kings beim 1:5-Auswärtssieg keine Chance und entschied die Serie mit 4:0 für sich. Nathan MacKinnon traf doppelt.

Tampa Bay Lightning stellte mit dem 3:2 bei den Montreal Canadiens auf 2:2. Ein Doppelpack von Brandon Hagel im Schlussabschnitt entschied das Duell.

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