Beim dramatischen Elfmeterschießen im Finale der Copa del Rey zwischen Atletico Madrid und Real Sociedad San Sebastián war Mikel Oyarzabal nur noch Zuschauer. Aber der Kapitän stand bei seinen Teamkollegen auf dem Rasen, um ihnen Rückhalt zu geben.

Zuvor hatte der spanische Nationalspieler mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 für San Sebastián in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit eine schier ungalubliche Tor-Serie ausgebaut.

Mikel Oyarzabal (l.) baute seine irre Tor-Serie in Endspielen aus
Mikel Oyarzabal (l.) baute seine irre Tor-Serie in Endspielen ausMikel Oyarzabal (l.) baute seine irre Tor-Serie in Endspielen aus© IMAGO/NurPhoto

Sechs Endspiele, sechs Tore

In allen sechs Finalspielen, an denen Oyarzabal teilnahm, gelang ihm ein Tor. Alles begann beim Finale der Copa del Rey 2019/20, welches aufgrund der Corona-Pandemie erst ein Jahr später und dann auch noch ohne Fans ausgetragen wurde.

Damals erzielte Oyarzabal gegen Athletic Bilbao das goldene Tor beim 1:0-Triumph. Die Serie setzte sich im Endspiel des Olympischen Fußball-Turniers wie auch im Finale der Nations League 2021 fort.

Dasselbe galt auch für die EM 2024, als Oyarzabal in der 86. Minute zum 2:1 gegen England traf und so eine Verlängerung im Berliner Olympiastadion verhinderte. Zudem schoss er im Finale der Nations League im vergangenen Jahr ebenso ein Tor wie jetzt auch wieder.

Dass Oyarzabal am späten Samstagabend jubeln durfte, verdankte er Torwart Unai Marrero, der im Copa-del-Rey-Finale die Elfmeter der Atletico-Stars Alexander Sörloth und Julian Alvarez parierte. Am Ende siegte „La Real“ 4:3 im Elfmeterschießen.

Und diesmal durften Oyarzabal und die Kollegen von San Sebastián auch mit ihren Fans feiern.

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