Tennis: Favoriten und Außenseiter für das Rolex Monte-Carlo Masters 2026
Die aktuellen Rolex Masters Monte Carlo Prognosen von unseren Wett-Experten für das ATP Masters-Turnier.
Am 5. April beginnt mit dem ATP-1000-Turnier in Monte Carlo das dritte Masters-Event in diesem Jahr. Das Endspiel steigt am 12. April. Der Wettbewerb im Monte Carlo Country Club ist auch das erste große Kräftemessen in dieser Saison auf Sand. Natürlich lassen sich die besten Spieler wie Carlos Alcaraz, Jannik Sinner oder Alexander Zverev dieses Turnier nicht entgehen. Von der absoluten Elite muss nur Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic verletzungsbedingt absagen.
Wir schauen zusammen mit dem Buchmacher bet365 auf das Masters. Wer holt sich den Sieg im Fürstentum? Seit 2024 haben Sinner oder Alcaraz 22 von 23 Turnieren gewonnen, bei denen beide im Hauptfeld standen. Seit dem Madrid-Sieg von Rublev im Mai 2024 sind das 19 Turniere am Stück. So wird wohl auch in Monte Carlo kein Weg an “Sincaraz” vorbeiführen. Oder kann Alexander Zverev auf seinem Lieblingsbelag für eine Überraschung sorgen?
Wir rechnen eher mit dem Weltranglistenersten und setzen bei unserer Rolex Monte-Carlo Masters 2026 Prognose mit einer Quote von 1,87 bei bet365 auf den Tipp “Carlos Alcaraz gewinnt das Masters in Monte Carlo”.
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Buchmacher bet365 hat sich vor dem Beginn dieses Turniers natürlich auch Gedanken gemacht. Für den Bookie geht der Sieg entweder an Carlos Alcaraz oder an Jannik Sinner. Alle anderen Gewinner erscheinen aus Quotensicht ziemlich unwahrscheinlich. So sehen bei bet365 die Top 10 im Markt “Wer gewinnt das Masters von Monte Carlo?” aktuell aus:
Carlos Alcaraz 1,87
Jannik Sinner 2,02
Alexander Zverev 15,00
Lorenzo Musetti 41,0
Jakub Mensik 51,0
Daniil Medvedev 51,0
Jiri Lehecka 51,0
Karen Khachanov 51,0
Joao Fonseca 51,0
Felix Auger Aliassime 51,0
Wie gut ist die Form von Carlos Alcaraz?
Natürlich geht der Weltranglistenerste, der sich auf Sand besonders wohl fühlt, auch als Favorit in das Turnier. Im vergangenen Jahr dominierte der Spanier die Sandplatzsaison, indem er in Monte-Carlo, Rom und bei den French Open triumphierte und zudem das Finale in Barcelona erreichte. In 22 Spielen des Jahres 2025 auf der roten Asche setzte es nur eine Pleite. Carlos Alcaraz hatte zuletzt aber ein paar Probleme. Im Halbfinale von Indian Wells hatte der 22-Jährige nach 16 Siegen zum Jahresstart gegen den Russen Daniil Medvedev verloren. Und auch beim ATP-Masters in Miami konnte “Carlitos” nicht ins Finale einziehen.
Dort war sogar schon in Runde Drei gegen den 35 Positionen tiefer geführten US-Amerikaner Sebastian Korda Endstation. Alcaraz unterlag 3:6, 7:5, 4:6 und stand dabei sogar kurz vor einer Zweitsatzniederlage. Im letzten Jahr hatte der Mann aus Murcia das Monte-Carlo-Finale mit 3:6, 6:1, 6:0 gegen Lorenzo Musetti für sich entschieden. Auf Sand muss der Spanier in dieser Spielzeit einige Weltranglistenpunkte verteidigen. Der Vorsprung auf Sinner beträgt aktuell lediglich 1190 Punkte. Dafür kann sich Alcaraz vor dem Beginn der Sandsaison noch mal gut erholen.
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Wer kann Jannik Sinner schlagen?
Jannik Sinner hat in diesen Tagen wieder mal Geschichte geschrieben. Zuerst gewann der Italiener das Masters-Turnier von Indian Wells mit 7:6 und 7:6 gegen Daniil Medvedev. Dann siegte der Südtiroler im Masters-Finale von Miami souverän gegen Jiri Lehecka mit 6:4, 6:4. Somit hat sich der 24-Jährige nach Roger Federer im Jahr 2017 als letzter von nun insgesamt acht Tennisspielern das „Sunshine Double“ mit den beiden aufeinanderfolgenden Masters-Titeln gesichert. Doch Sinner blieb als erster Profi in der ATP-Geschichte bei diesem Coup ohne Satzverlust.
Folgt nun der dritte Masters-Triumph hintereinander? Einerseits ist Sand sicher nicht der Lieblingsbelag des Weltranglistenzweiten. Bei den French Open stand Sinner letztes Jahr erstmals im Finale und musste sich dort Alcaraz in fünf Sätzen geschlagen geben. Auch steht mit dem ATP 1000 in Rom 2025 bisher auch nur ein Masters-Finale auf Sand auf dem Konto des Italieners. In Monte Carlo wird der Profi aus Innichen auch im Doppel antreten. Das ist ein Muster des 24-Jährigen, um sich möglichst schnell beim Wechsel der Beläge an einen neuen Untergrund anzupassen. Der Südtiroler hat bei den Turnieren von Monte-Carlo und Madrid keine Punkte zu verteidigen, da er zu dieser Zeit 2025 gesperrt war.
Kann Alexander Zverev endlich wieder einen Top-5-Spieler schlagen?
Alexander Zverev hat in seiner Karriere schon einiges erreicht. Ganz oben auf der Liste steht aber immer noch ein Grand-Slam-Titel. In den letzten Jahren hatte die deutsche Nummer Eins dabei vor allem Probleme mit den absoluten Topstars. Abseits der ATP Finals hat der Hamburger nun zwölf Spiele in Serie gegen Top-5-Spieler verloren. Niederlage Nummer 12 in dieser Reihe war das 3:6, 6:7 beim Halbfinale des Masters-1000-Turniers in Miami gegen Sinner. Doch der 28-Jährige hat in der jüngsten Vergangenheit sein Spiel etwas umgestellt. So ist Zverev nun nicht mehr so passiv und agiert mutiger sowie aggressiver von der Grundlinie. Mit dieser Spielweise war das Duell gegen den Italiener härter umkämpft, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Im ersten Satz gewann Zverev ganze 13 Punkte beim Aufschlag von Sinner. Andersherum entschied der Italiener nur fünf Ballwechsel für sich, wenn “Sascha” servieren durfte. Diese fünf Punkte reichten allerdings unter anderem für das einzige Break im ersten Durchgang. Und damit für die Vorentscheidung im ersten Satz. Den Tiebreak im zweiten Satz verlor der Deutsche wegen eines missglückten Überkopf-Schmetterballs beim Stand von 4:4. Mit den beiden Halbfinals in Indian Wells und Miami ist Zverev in der ATP-Weltrangliste wieder an Novak Djokovic vorbeigezogen und auf Rang 3 geklettert.
Rolex Monte-Carlo Masters 2026: Wett Tipp und Prognosen
Zverev kann optimistisch in die anstehende Sandplatzsaison gehen. Der Deutsche
spielte in Miami phasenweise begeisterndes Tennis und scheint mit seiner neuen Spielweise auf dem richtigen Weg zu sein. Im letzten Jahr war Zverev in Monte Carlo schon in der zweiten Runde an Matteo Berrettini gescheitert.
Doch in diesem Jahr beim Masters im Fürstentum sehen wir erneut den Titelverteidiger vorne. Nach den beiden “frühen” Pleiten in Indian Wells und Miami konnte sich der Spanier ausruhen und hat etwas wiedergutzumachen. Da kommt der Saisonauftakt auf dem Lieblingsbelag Sand genau recht. Schon im Vorjahr war “Carlitos” auf der roten Asche eigentlich nicht zu schlagen. Und auch dieses Mal wird der Weltranglistenerste wieder in Bestform sein. Für den Tipp “Alcaraz gewinnt das Rolex Monte-Carlo Masters 2026” gibt es bei bet365 eine Quote von 1,87.
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