Nach einer langen Saison mit 14 Weltcup-Springen, der Vierschanzentournee, den Olympischen Winterspielen und zuletzt auch noch der Skiflug-WM setzen sich die Skispringer dieses Wochenende zum letzten Mal auf den Balken. Im slowenischen Planica werden die Athleten zwei Einzelwettbewerbe und ein Teamspringen austragen. Dabei hat sich in der Qualifikation am Donnerstag ein Deutscher etwas unerwartet in den Fokus gesprungen.

Die Rede ist von Karl Geiger. Der eigentlich etablierte DSV-Adler suchte in dieser Saison von Beginn an seine Form. Der einzige Lichtblick war ein dritter Platz beim Heimweltcup in Willingen zu Beginn des Jahres. Ansonsten tat er sich mit den neuen Anzügen schwer und verpasste sogar die Olympischen Spiele. Mit Rang sieben in der Qualifikation ist ein versöhnliches Ende mit dieser wenig zufriedenstellenden Saison doch noch möglich.

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Stefan Horngacher: Das Ende einer Ära

Neben den rein sportlichen Erfolgen werden an diesem letzten Wochenende auch einige Personalien im Vordergrund stehen. Denn das ein oder andere bekannte Gesicht wird sich fürs Erste von der großen Bühne verabschieden. Einer von ihnen ist Stefan Horngacher, Cheftrainer der deutschen Adler. Seit sieben Jahren hat er den Chefposten nun inne und kündigte bereits frühzeitig an, diesen zum Ende der Saison niederzulegen. Wer die Nachfolge übernehmen wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Horngacher formte nicht nur Philipp Raimund zum Olympiasieger. Unter ihm erlangten zahlreiche DSV-Adler immer wieder große Erfolge und sorgten für Aufsehen. Einzig der Traum eines Vierschanzentournee-Sieges blieb dem 56-Jährigen verwehrt. „Ich hoffe, dass es mein Nachfolger schafft“, sagte er der ARD.

An diesem Freitag werden für ihn aber nochmal die sportlichen Wettkämpfe im Vordergrund stehen (ab 15 Uhr im LIVETICKER). Sollte Karl Geiger sein starkes Qualifikationsergebnis bestätigen können, wird dem Cheftrainer sicherlich auch ein Stein vom Herzen fallen.