Doping oder kein Doping? Seit Jahrzehnten begleitet diese Frage die Tour de France. So auch in diesem Jahr.
Bärenstarke Leistungen erinnern so manchen Beobachter und Fan an dunkle Zeiten rund um Lance Armstrong.
Sörgel spricht über Doping im Radsport
Doping-Experte Fritz Sörgel bewertet die aktuellen Darbietungen der Fahrer derweil deutlich weniger negativ. „Über den Ursprung der Leistungen wird gerade in der Tat viel diskutiert“, erklärte Sörgel im Interview mit SPORT1.
Man müsse aber sagen, „dass dort sowohl die Trainingsmethoden als auch die Materialien, die verwendet werden, deutlich verbessert wurden. Somit kann man auch die Zeiten zumindest teilweise erklären“, so Sörgel weiter.
Aus den offiziell einsehbaren Daten der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA geht hervor, dass von 2013 bis 2020 1.522 Dopingfälle im Radsport registriert wurden.