Kauft sich Saudi-Arabien beim nächsten europäischen Top-Klub ein?
Nachdem sich Newcastle United vor einigen Wochen an ein vom saudischen Staatsfonds „Public Investment Fund“ angeführtes Konsortium verkauft hat, gibt es in Spanien Berichte, dass sich auch der FC Barcelona an die Scheichs veräußern könnte. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse von La Liga)
Laut einer Meldung der Mundo Deportivo will eine namentlich nicht genannte Firma ab 2022 neuer Hauptsponsor bei Barca werden. Noch soll es keine konkreten Gespräche gegeben haben, der Deal sei aber alles andere als ausgeschlossen. Barca braucht wegen der astronomischen Schulden dringend Geld.
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Der Deal mit dem aktuellen Hauptsponsor Rakuten läuft am 30. Juni 2022 aus.
Barca erwartet Geldregen von neuem Sponsor
Vom neuen Hauptsponsor erwartet sich Barca einen Geldregen. Sie gehen von mindestens 55 Millionen Euro pro Jahr aus – das wäre die Summe, die auch Rakuten vor der Corona-Pandemie für das Sponsoring bezahlte.
Aktuell soll der japanische Internetriese nur noch 30 Millionen im Jahr zahlen. (DATEN: Tabelle von La Liga)
Die geforderte Summe könnten die reichen Scheichs aus Saudi-Arabien sicher bezahlen. Es bleibt nur die Frage, ob sich Barca wirklich verkauft. Immerhin hatte der Verein erst vor kurzem die Satzung angepasst und sich damit verpflichtet, im Sinne der Menschenrechte zu handeln.
Ein Deal mit Saudi-Arabien, würde zu diesem Grundsatz eigentlich in einem großen Konflikt stehen.