Red-Bull-Teamchef Christian Horner hält Formel-1-Weltmeister Max Verstappen im Umgang mit anderen Fahrern für einen schwierigen Zeitgenossen.

„Max kann Teamkollegen mental zerstören. Jüngere Fahrer haben nicht die nötige Erfahrung, um mit Max Verstappen umzugehen“, erklärte der 49-Jährige im Evening Standard.

Sergio Pérez sei der Erste, der wirklich mit dem 25-Jährigen umgehen könne: „Checo (Sergio Pérez; Anm. d. Red.) hat diese Erfahrung. Er akzeptiert, dass Max ein Ausnahmetalent ist, aber wenn er sich auf sich selbst konzentriert, kann er an ihn herankommen und ihn auf vielen Strecken herausfordern.“

Horner vergleicht Verstappen mit Tyson Fury

Ob er in der Lage sei, „das über 23 Rennen hinweg konstant zu tun, werden wir sehen“, sagte Horner weiter, der zugleich Verstappens Killerinstinkt lobte.

„Ich sehe in Max viel von Tyson Furys Killerinstinkt. Max hat dieses innere ‚Gib einfach nicht auf‘. Es ist keine Wut, sondern Hunger, Antrieb, Selbstvertrauen und Glaube“, erklärte Horner.

Nach vier Rennen führt Verstappen die WM-Wertung mit 93 Punkten an. Pérez folgt auf Platz zwei mit 87 Punkten. Fernando Alonso auf Platz drei steht bei 60 Zählern.

Das nächste Rennen findet am kommenden Wochenende in Miami statt (Sonntag ab 21.30 Uhr im LIVETICKER).