Russische und belarussische Profis sowie ungeimpfte Spieler wie Novak Djokovic können „vorerst“ mit ihrer Teilnahme an den French Open planen.

Dies teilte der veranstaltende französische Tennisverband (FFT) am Mittwoch mit Blick auf das Turnier vom 22. Mai bis 5. Juni in Paris mit. (NEWS: Alles Wichtige zum Tennis)

„Den russischen und belarussischen Spielern wird strikte Neutralität auferlegt“, sagte die Generaldirektorin des FFT, Amelie Oudea-Castera, auf einer Pressekonferenz.

Tags zuvor hatte der britische Sportminister Nigel Huddleston durchblicken lassen, dass dies dem Weltranglistenersten Daniil Medwedew und Co. für eine Teilnahme Ende Juni in Wimbledon nicht reichen könnte. „Ich denke, wir werden eine Sicherheit brauchen, dass sie keine Unterstützer von Wladimir Putin sind“, sagte Huddleston.

BBezüglich ungeimpfter Spieler deuten sich zunächst keine entscheidenden Einschränkungen an. „So wie es aussieht, steht einer Teilnahme von Djokovic an den French Open nichts im Wege“, sagte Turnierdirektorin Amelie Mauresmo: „Unser Ziel ist es, die bestmögliche Meldeliste zu haben.“

Frankreich hat seine Einreisebeschränkungen gelockert und der bis zuletzt ungeimpfte Djokovic, der sowohl bei den Australian Open als auch bei den aktuell stattfindenden Mastersturnieren in den USA passen musste, wird wohl zur Titelverteidigung antreten können.