Dass der FC Bayern gegen den SC Freiburg ein Spitzenspiel absolvieren würde, davon war wohl nie auszugehen – und doch war vor Kurzem genau das der Fall.
Der Tabellenführer Bayern traf den noch ungeschlagenen SCF. Am Ende setzten sich die Münchner mit 2:1 durch und fügten den Breisgauern von Trainer Christian Streich die erste Niederlage zu. Der Respekt vor den Freiburgern war aber selten so hoch.
„Ein Verein wie der SC Freiburg. Wenn der mal in Schwierigkeiten käme, da würde ich hunderte Male hinfahren“, fiel nun auch Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß im OMR-Podcast von Philipp Westermeyer in die Lobeshymnen rund um den Klub ein: „Denn ich liebe diesen Verein, weil die alles so toll machen: Emotional, bescheiden und mit harter Arbeit.“ (Der OMR-Podcast mit Uli Hoeneß: Hier in voller Länge hören)
Kein Wunder, dass der 69-Jährige ernsthaft darüber nachdachte, Streich zu den Bayern zu holen.
Hoeneß: Streich wäre „irres Risiko gewesen“
„Ich hätte gerne mal den Streich bei Bayern München gesehen. Hasan (Salihamidzic) und ich haben darüber mal lange diskutiert“, verriet Hoeneß: „Aber wir haben am Ende doch nicht den Mut gehabt. Ich weiß nicht, ob es gut gegangen wäre. Für uns wäre es ein irres Risiko gewesen. Aber wie der Menschen führt, seine Spieler liebt und auch striezt, das ist schon erstaunlich.“
Streich trainiert die Freiburger mittlerweile seit dem Jahr 2012. Zuvor war er als Jugendtrainer und Co-Trainer beim SC aktiv gewesen. Sich den kultigen Trainer bei einem anderen Klub vorzustellen – derzeit schwer möglich.
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