Sorgen um Stephen Curry!
Der Superstar der Golden State Warriors schied in der Partie gegen die Boston Celtics früh verletzt aus und musste direkt nach dem Ende zu einer MRT-Untersuchung.
Ohne ihren Anführer waren die Warriors von der Rolle und verloren in eigener Halle mit 88:110.
Curry verletzt sich bei Warriors-Pleite
Als sich Curry verletzte, war Golden State 4:17 Minuten vor der Halbzeit beim Stand von 25:33 noch in Schlagdistanz. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)
Dann versuchte der 34-Jährige einen Ball zu sichern. Gemeinsam mit Boston-Star Marcus Smart schmiss er sich nach dem Spielgerät auf dem Boden und Smart landete auf dem Bein und dem Fuß vom Superstar.
Curry verließ die Partie in der folgenden Auszeit und ging in die Kabine. Er kam nicht zurück. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)
Ein Ausfall des besten Distanzschützen der NBA-Geschichte würde das Team in der entscheidenden Phase der regulären Saison schwer treffen. Die Warriors liegen im Westen auf Rang drei.
Sein Trainer Steve Kerr geriet mit Smart aneinander und lieferte sich ein hitziges Wortgefecht.
Kerr wütet, Green nimmt Smart in Schutz
„Ich fand, dass Marcus in Steph hineingesprungen ist und darüber habe ich mich geärgert“, erklärte er.
Nach der Partie kam es dann zur Aussprache. „Ich habe eine Menge Respekt vor Marcus. Er ist ein großartiger Spieler, ein Kämpfer. Ich habe ihn vor ein paar Sommern bei der Weltmeisterschaft trainiert. Wir haben uns nach dem Spiel unterhalten, und wir verstehen uns gut.“
Auch Smart äußerte sich zum Vorfall: „Ich bin mir sicher, dass man mich schmutzig nennen wird. Aber ich weiß, wer ich bin. Ich spiele sehr hart. Meine Mannschaftskameraden wissen aber, dass ich kein schmutziger Spieler bin.“ (DATEN: Alle Tabellen der NBA)
Unterstützung erhielt Smart auch von Warriors-Star Draymond Green. Der Forward nahm den Gegner in Schutz.
„Er spielt hart. Ich kann das nicht als schmutziges Spiel bezeichnen. So unglücklich es auch ist. Es ist höchstens unnötig, aber mehr auch nicht. Ich würde auch erwarten, dass Marcus so kämpft.“