Die harte Maßnahme betrifft potenzielle Teilnehmer an den FIFA 22 Global Series und Apex Legends Global Series. Organisationen und Teams aus beiden Ländern wurden gänzlich ausgeschlossen, wie der Publisher klar verkündet.

„Wir sind durchgehend schockiert von dem Konflikt, der sich in der Ukraine entfaltet und schließen uns all den Stimmen aus aller Welt an, die sich für Frieden und das Ende der Invasion stark machen. Wir stehen in Solidarität mit dem ukrainischen Volk“.

Schwerer Schlag für Apex-Community

Während sich die die Anzahl von hochkarätigen FIFA-eSportlern aus der Region in Grenzen hält, betroffen ist nur ein einziger Spieler von Lokomotiv Moskau, sieht es bei Respawn‘s Battle Royale schon anders aus. Ein Viertel aller Teilnehmer in EMEA stammen aus Russland und Belarus, sie sind Teil der besten Wettstreiter in Apex Legends. Ihr Ausschluss lässt sich vermutlich nicht einfach kompensieren, immerhin fallen damit 12 von insgesamt 40 Teams auf einen Schlag weg. Änderungen im Regelwerk oder Format könnten die logische Konsequenz darauf sein.

So wie es aussieht, gibt es jedoch eine Ausnahmeregelung. Russen und Belarussen dürfen weiterhin an den ALGS partizipieren, wenn sie im Ausland residieren. Das macht die komplizierte Situation nicht zwingend einfacher, etwa für Spieler wie den Ukrainer Artur „Artyco“ Tishchenko, der für Gambit, ein russisches Team, spielt.

Bis auf Weiteres wurden die Spiele in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika der ALGS pausiert, während die restlichen Regionen den Wettbewerb wieder aufgenommen haben.