Bekommt Ferrari-Pilot Carlos Sainz seinen vierten Platz aus dem Rennen in Melbourne doch noch zurück?

Die FIA gestattete der Scuderia nun das „Right of Review“ nachdem der Rennstall rechtzeitig Einspruch gegen die 5-Sekunden-Strafe für den Spanier eingelegt hatte.

In einem offiziellen Statement heißt es: „Es wird eine Überprüfung der im Rahmen des Großen Preises von Australien 2023 getroffenen Entscheidung der Stewards beantragt und die Stewards werden aufgefordert, diesen Antrag zu prüfen und zu entscheiden, ob ein bedeutendes und relevantes neues Element (Artikel 14. 3 des Kodex) in Bezug auf die Entscheidung oder den Vorfall vorliegt.“

Eine Neuuntersuchung der Situation wird es demnach nur geben, wenn es bei der virtuellen Anhörung, die am 18. April stattfinden wird, neue Erkenntnisse gibt, die eine Neuaufnahme des Verfahrens rechtfertigen.

Formel 1: Sainz tobt nach 5-Sekunden-Strafe in Melbourne

Sainz hatte beim Großen Preis von Australien nach dem Restart Fernando Alonso abgeräumt und dafür eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten. Dadurch fiel er komplett aus den Punkten raus.

Im Anschluss ließ Sainz seinem Unmut freien Lauf, bezeichnete die Strafe als „inakzeptabel“ und flehte vehement: „Sie müssen bis zum Ende des Rennens warten und mich anhören. Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte – sie sollen erst mit mir diskutieren.“

Doch alle Versuche halfen nichts. Sainz purzelte in der Endabrechnung von Platz drei bis auf die zwölfte Position zurück und verlor zwölf Punkte.