Was für ein episches Duell!
Im Viertelfinal-Rückspiel der Handball-Champions-League setzte sich der SC Magdeburg in der heimischen GETEC Arena mit 30:28 gegen Wisla Plock durch und hat damit das Ticket für das Final Four in der Kölner Lanxess Arena sicher.
Im Hinspiel erkämpfte sich das Team von Coach Bennet Wiegert ein 22:22-Remis und trotzte damit der Atmosphäre in der für seine Stimmung bekannten „Sportshall“ im polnischen Wisla.
Auch im Rückspiel war es ein Top-Duell auf Augenhöhe. Zur Halbzeit stand es 13:13. In Durchgang zwei konnte Magdeburg dann beim Stand von 22:20 erstmals in dieser Partie mit zwei Toren in Führung gehen. Es blieb zwar ein Ringen bis zum Schluss, aber den Sieg ließ sich der zweimalige HBL-Meister nicht mehr nehmen.
Überragender Akteur auf Magdeburger Seite war Kay Smits. Der Niederländer zeichnete für vierzehn Treffer verantwortlich. „Es ist riesig. Wir sind unglaublich froh und stolz, dass wir dort hinfahren. Das war das Ziel der ganzen Mannschaft – das gesamte Jahr schon“. sagte Smits nach dem Match.
THW Kiel verpasst das Wunder gegen Paris
Rekordmeister Kiel war mit einer Hypothek von vier Toren ins Duell beim französischen Spitzenklub gegangen und scheiterte immer wieder am starken PSG-Torhüter Jannick Green Krejberg. Paris kam nach Paraden des Dänen zu vielen leichten Treffern, die Hoffnungen der Kieler auf eine erfolgreiche Aufholjagd schwanden schon früh.
Dennoch stemmte sich das Team von Trainer Filip Jicha bis zum Schluss gegen das drohende Aus. Fünf Tore von Petter Överby und jeweils vier durch Sander Sagosen und Niclas Ekberg genügten jedoch nicht.
In Köln geht es dann am Wochenende des 17. und 18. Juni im Final Four um den Thron auf Europas Vereinsebene.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)