IOC-Präsident Thomas Bach hat in seiner Rede bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking noch einmal an die politischen Führer der Welt appelliert, während der zweiwöchigen sportlichen Wettbewerbe auf kriegerische Handlungen zu verzichten.
„Beachten Sie Ihre Verpflichtung für diesen olympischen Waffenstillstand. Geben Sie dem Frieden eine Chance“, sagte er.
Darüber hinaus verbeugte sich Bach erneut vor den Gastgebern der Winterspiele, deren Ehrgeiz eine „neue Ära für den globalen Wintersport“ ermögliche.
„Wir können dieses neue Kapitel der Sportgeschichte nur dank unserer gütigen Gastgeber schreiben, der Menschen in China, denen wir von ganzem Herzen dafür danken, dass sie uns alle so herzlich empfangen haben“, sagte er. (KOMMENTAR: Augen auf und durch)
Bach dankt China für Einsatz
Bach dankte den Chinesen auch für ihren Einsatz in Zeiten der Pandemie, die „leider“ immer noch „Realität“ sei. „Vielen Dank, dass Sie diese Olympischen Winterspiele ermöglicht haben und zwar auf sichere Weise für alle.“
Gleichzeitig betonte er, „unser Herz ist bei allen Athleten, die aufgrund der Pandemie ihren olympischen Traum nicht verwirklichen können.“ (NEWS: Weshalb Team D fast zum Schluss einlief)
Erneut präsentierte Bach die olympischen Bühne als leuchtendes Beispiel für „eine zerbrechliche Welt, in der Spaltung, Konflikte und Misstrauen zunehmen“.
Durch faires und respektvolles Miteinander zeigten vor allem Athletinnen und Athleten der Welt: „Ja, es ist möglich, erbitterte Rivalen zu sein und gleichzeitig friedlich zusammenzuleben.“ (NEWS: Verwirrung um Heynckes bei Olympia)
Dies, betonte Bach, sei „die Mission“ der Olympischen Spiele: „Uns im friedlichen Wettbewerb zusammenzubringen; immer Brücken bauen, nie Mauern errichten. Die Menschheit in all ihrer Vielfalt zu vereinen.“