Altmeister Novak Djokovic hat bei den Australian Open (Australian Open 2025 täglich im LIVETICKER) einen in vielerlei Hinsicht historischen Erfolg gefeiert.
Der serbische Topstar besiegte den Niederländer Botic van de Zandschulp mit 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) und zog damit ins Achtelfinale ein. Mit nun 102 Siegen beim Turnier in Melbourne egalisierte er den Rekord von Roger Federer – am Montag kann er den Schweizer endgültig überflügeln.
Im 3. Satz wurde es zwischenzeitlich eng, van de Zandschulp hatte sogar zwei Satzbälle. Als Djokovic einen abwehrte, hielt er den Zeigefinger auf den Mund, die Zuschauer sollen doch still sein. Nach Matchende hielt er sich zudem den Finger ans Ohr.
Djokovic: „Hätte richtig hässlich werden können“
„Ich bin sehr glücklich, den Satzball im dritten Satz überstanden zu haben“, sagte Djokovic nach einer schweißtreibenden Partie in Melbourne, in der er nicht nur eine große Schrecksekunde überstand.
Mitte des dritten Durchgangs knickte der Serbe mit dem rechten Fuß um und ließ sich behandeln. Auch sein Gegner hatte im zweiten Satz wegen einer Verletzung am rechten Arm eine medizinische Unterbrechung genommen.
„Zum Glück habe ich es geschafft, gut zu fallen und mich selbst zu beschützen. Das hätte richtig hässlich werden können“, erklärte Djokovic.
Australian Open: Djokovic hat Glück
Das war jedoch nicht die einzige Schrecksekunde für den Serben. Im zweiten Satz drosch Djokovic etwas genervt einen Ball zur Seite und verfehlte nur knapp einen Balljungen. Er hob danach entschuldigend die Hand.
Hätte er diesen getroffen, hätte dies eine Disqualifikation zur Folge haben können. Djokovic machte diesbezüglich bereits bei den US Open 2020 Schlagzeilen.
Der Vorfall schockierte den ehemaligen britischen Spitzenspieler Tim Henman in seiner Rolle als Kommentator bei TNT Sports.
„Oh mein Gott“, rief Henman, als sich der Vorfall in der Sendung ereignete. Er vermutete, dass Djokovic bewusst Augenkontakt mit dem Schiedsrichter danach vermied.
Jubiläumssieg für Djokovic
Für Djokovic war der Sieg sein 400. Matchgewinn bei den Grand Slams.
Doch damit nicht genug: Der unermüdliche 38-Jährige zog mit seinem Erfolg gegen van de Zandschulp auch mit Federer in Sachen Achtelfinalteilnahmen in Melbourne gleich (18). Zudem überflügelte er den Schweizer (69) mit seinem insgesamt 70. Achtelfinaleinzug bei den vier Major-Turnieren.
Djokovic, der zehn Mal am Yarra River triumphieren konnte, jagt weiter seinen 25. Titel auf größter Bühne.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)