Wilder Playoff-Auftakt in Schweden – und zwei Deutsche mittendrin!

Erst in der dritten Overtime fiel die Entscheidung im ersten Spiel des Meisterschaftsfinals zwischen Växjö Lakers HC und Skellefteå AIK. Nach 96 (!) Minuten traf der Kanadier Keegan Lowe zum viel umjubelten 3:2 für das Heimteam Växjö und beendete das packende Duell in Südschweden.

Jubeln durfte auch Tobias Rieder: Der langjährige deutsche NHL-Profi kam in der zweite Reihe zum Einsatz und war an den drei Treffern seiner Kollegen nicht beteiligt.

Auf der anderen Seite war es für Tom Kühnhackl, der wie Rieder in der Schlussrunde der SHL auf fünf Scorer-Punkte (zwei Tore, drei Assists) kommt, ein gebrauchter Tag. Der Flügelspieler musste aus der dritten Reihe bei Skellefteå bei der Overtime-Pleite zuschauen.

Der 31-Jährige konnte in seiner Karriere mit den Pittsburgh Penguins bereits zweimal in der NHL den Stanley-Cup gewinnen. Für ihn wäre der Gewinn der schwedischen Meisterschaft die nächste große Trophäe.

Kühnhackl und Rieder, die ihre Karriere beide beim EV Landshut begannen, sind in Schweden seit 2021 aktiv. Zum ersten Mal in der Geschichte des schwedischen Eishockeys wird ein deutscher Profi, Kühnhackl oder Rieder, die SHL-Meisterschaft gewinnen.

Am Montag (19.30 Uhr – live bei SPORT1+) hat Skellefteå die Chance auf Revanche und den Ausgleich in der Final-Serie.