Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auch auf die Boxwelt aus. So haben die vier großen Verbände WBC, WBA, WBO und IBF bekannt gegeben, dass Russland keine Boxkämpfe ihrer Verbände mehr ausrichten darf.

In einem gemeinsamen Statement, das zu Frieden und einem Ende des Konflikts aufruft heißt es: „Die vier Welt-Boxverbände haben sich zusammengeschlossen, um ihre Position zu dem tragischen Krieg zu äußern, der durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine stattfindet.“

Klitschko-Brüder mitten im Geschehen

Und weiter: „So wie die Welt zur Feuerpause aufruft, haben unsere Organisationen beschlossen, keine Meisterschaften in Russland mehr zu genehmigen. So wie dieser Krieg dem Boxen in der Ukraine ein Ende gesetzt hat, werden unsere Organisationen bis zu einer weiteren Beurteilung der Situation keine Kämpfe in Russland genehmigen. Möge Gott alle segnen und Frieden in unsere Welt bringen.“

Mit den früheren Schwergewichts-Weltmeistern Wladimir und Vitali Klitschko (Bürgermeister von Kiew, Anm.d.Red.) sind zwei ehemalige Boxer mitten im Geschehen involviert. Beide haben die Welt bereits dazu aufgerufen, die Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion zu unterstützen.