Zum Ende des nächsten Jahres will Rafael Nadal seinen Tennis-Schläger in die Ecke stellen und seine Profi-Karriere beenden. Der Spanier, der immer noch wegen Hüftproblemen pausiert, könnte aber im sich anbahnenden Tennis-Ruhestand schnell wieder eine neue Aufgabe finden.

In Spanien hält sich seit Tagen hartnäckig das Gerücht, dass der 37-Jährige der neue Präsident bei Real Madrid und somit Nachfolger von Florentino Pérez werden soll.

Diese Gerüchte erhielten zu Beginn der Woche neue Nahrung. Schließlich berichtete die spanische Zeitung Sport, dass Pérez erstmals die Marketing-Tour des Vereins ausgelassen hat.

Real weist Gerüchte um Pérez-Rücktritt zurück

Zudem sammeln zahlreiche Fanclubs derzeit Unterschriften, um das Trainingsgelände Valdebebas in „Florentino Pérez Sports City“ umzubenennen.

Angesichts dieser Spekulationen sahen sich die Königlichen gezwungen, eine offizielle Meldung dazu herauszugeben. Sie weisen darin die Gerüchte als „kategorisch falsch“ zurück. Auch die Initiative der Fans soll es nicht geben.

Nadal würde Real Madrid nicht ablehnen

An den Spekulationen dürfte es aber zunächst nicht ändern. Schließlich ist Pérez bei der nächsten Präsidentschaftswahl 2025 bereits 78 Jahre alt.

Insofern wäre Nadal, der selbst großer Anhänger der Königlichen ist, eine spannende Wahl. Laut Sport sieht Pérez in dem Mallorquiner „den bestmöglichen Botschafter von Real Madrid und seinen Werten“. Allerdings würde er den Tennis-Star in einer repräsentativen Funktion als Real-Präsident sehen, während die eigentliche Arbeit im Hintergrund von einem Team ausgeführt werde.

Bereits vor fünf Jahren warb der Real-Boss für Nadal als seinen Nachfolger. Damals sagte das Tennis-Ass bei der AS: „Das ist schon ein wenig utopisch, aber wenn man mich fragen würde, würde ich natürlich sehr gerne das Amt als Präsident von Real Madrid übernehmen.“