Was für eine Performance unter den Brettern!
Am 29. Spieltag der easycredit BBL zeigte der FC Bayern München, was Dominanz unter den Brettern bedeutet. Beim 95:85-Auswärtssieg bei Jobstairs Giessen 46ers holten sich die Gäste ganze 39 Rebounds – die Hausherren selbst gerade einmal 19! (NEWS: Alles zur BBL)
Vor allem in der Offensive waren die Münchner fast schon erschreckend überlegen. 17 zweite Chancen erarbeitete sich das Team von Andrea Trinchieri. Die Hausherren kamen auf lediglich 5 (!) Rebounds unter dem eigenen Korb.
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Daher ist es fast schon verwunderlich, dass die 46ers es bis zum Ende einigermaßen spannend gestalten konnten. 3.30 Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung der Bayern lediglich 8 Punkte.
Deshaun Thomas überragt alle
Wirklich gefährden konnten sie den Münchner Auswärtssieg allerdings nicht. Der Hauptgrund dafür: Deshaun Thomas!
Der Power Forward überzeugte an diesem Nachmittag mit einer überragenden Leistung. Am Ende standen für den US-Amerikaner 34 Punkte und 6 Rebounds. Tatkräftige Unterstützung bekam er von Andreas Obst (15 Punkte/3 Rebounds) und Jason George (14/2).
Diese Leistung von Thomas musste auch 46ers-Guard Dennis Nawrocki nach dem Spiel bei Magenta anerkennen: „Bayern hat einfach gezeigt, dass sie erfahrener sind. Allein Deshaun Thomas war ein ausschlaggebender Faktor.“
Auf Seiten der Hausherren stemmten sich vor allem Nuni Omot und Kendale McCullum gegen die Niederlage. Während Omot mit 24 Punkten zum Topscorer der Gastgeber avancierte, steuerte McCullum 21 Punkte bei.
46ers noch nicht abgestiegen
Damit rücken die Münchner in der Tabelle auf zwei Punkte an Spitzenreiter Telekom Baskets Bonn heran – bei einem Spiel weniger. (SERVICE: Tabelle der BBL)
Für die 46ers wird es hingegen immer dunkler. Mittlerweile trennen die Hessen bereits 8 Punkte vom letzten Nicht-Abstiegsplatz, den aktuell SYNTAINICS MBC belegt. Die größte Hoffnung der 46ers: Sie haben zwei Spiele weniger absolviert als der MBC. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)
Diese Hoffnung hat auch Nawrocki. „Abgestiegen sind wir noch nicht. Wir geben alles bis zum letzten Spieltag, um in der Liga zu bleiben. Das sind wir uns schuldig, das sind wir den Fans und dem Verein schuldig.“