Trotz des Traumstarts der deutschen Frauen bei der Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland gibt es gewisse Sorgen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Denn ausgerechnet Alexandra Popp denkt offenbar durchaus ernsthaft über einen Rücktritt nach.
Auf die Frage, ob sie mit dem Titel abtrete, sagte die Starspielerin: „Das kann sein. Aber dann würde ich nur in der Nationalmannschaft aufhören. Es wird ein Bauchgefühl nach der WM sein…“
Für den DFB wäre es auf jeden Falls ein großer Rückschlag. Denn nicht zuletzt war es Popp, die Deutschland zum WM-Traumstart gegen Marokko (6:0) geführt hatte.
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Mit ihrem Doppelpack stieg die 32-Jährige zugleich zur drittbesten deutschen Torschützin der Geschichte auf.
Vor allem gegen Popps Kopfballstärke scheint kein Kraut gewachsen.
DFB reagiert auf Popp-Gedanken
Nun reagierte der DFB wortreich auf die Rücktritts-Koketterie der Wolfsburgerin.
Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften beim DFB, sagte der Bild. „Poppi ist mehr als ein Geschenk für uns. Ich würde auf die Knie gehen und bitten, dass sie nach dem Turnier weitermacht.“
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Chatzialexiou fügte an: „Sie ist eine Ausnahmesportlerin und eine ganz entscheidende Spielerin für uns. Poppi ist einfach einmalig mit ihrer Präsenz auf dem Platz, aber auch darin, wie sie die Mannschaft führt. Ich bin echt ein Fan von ihr, weil sie auch unsere Tugenden darstellt. Sie ist eine klassische Mittelstürmerin und eine Spielerin, die vorangeht. Sie würde uns sehr fehlen.“
Eine Tendenz zu Popps Zukunft im DFB-Trikot ist – wie gesagt – denn ja auch noch längst nicht zu erkennen.
„Es ist noch keine Entscheidung getroffen. Aber grundsätzlich fühle ich mich noch nicht bereit aufzuhören. Schauen wir mal…“, so Popp zuletzt.