Die Arlington Renegades haben den Orlando Guardians in der dritten Woche der XFL einen knappen Sieg abgerungen.
Nach dem 10:9-Triumph verbesserten die Hausherren ihre Bilanz auf 2-1, die Gäste aus Orlando verloren derweil das dritte Spiel in Folge. Das Spiel wurde von den beiden Defensivreihen geprägt, die vor allem in der Endzone kaum etwas zuließen. (Alle Infos zum US-Sport)
Für die ersten Punkte sorgte entsprechend ein Kicker: Jose Borregales war mit einem frühen Field Goal für Orlando, das erneut auf Paxton Lynch als Quarterback setzte, zur Stelle. (Ausgewählte Spiele der XFL live auf SPORT1)
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Auf der Gegenseite ging in der Offense zunächst nicht viel, die Guardians konnten sich aber ebenfalls auf ihre Defense verlassen. Nach einem Fumble von Orlandos Running Back Jah-Maine Martin kam auch Arlington zu einem Fieldgoal, das erste Quarter endete mit 3:3.
Sloter führt die Renegades zum Sieg
Im zweiten und dritten Viertel zeichnete sich dasselbe Bild ab, beide Teams konnten zunächst keine weiteren Punkte folgen lassen. Erst im letzten Abschnitt wurde es dann nochmal so richtig spannend. Es war Lynch, der sein Team in Führung brachte.
Mit einem kurzen Run über vier Yards ließ der Guardians-QB sein Team jubeln. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn der anschließende Versuch brachte keinen Extra Point ein, es blieb beim 9:3. In der XFL werden anders in der NFL keine Extra Points per Field-Goal-Attempt erzielt.
Stattdessen haben die Teams die Option, mit einem Versuch von der Zwei-Yard-Linie entweder einen, von der Fünf-Yard-Linie zwei, oder von der Zehn-Yard-Linie drei Punkte zu machen.
Roughnecks fahren zweiten Sieg ein
Weil die Guardians leer ausgingen, konnte Spielmacher Kyle Sloter in seinem ersten XFL-Start für das Comeback und den späteren Sieg sorgen. Ein schöner Wurf auf Tyler Vaughns brachte den Ausgleich, ein anschließender Extra Punkt war gleichbedeutend mit dem Sieg.
In den drei weiteren Partien in der Nacht auf Montag fielen derweil deutlich mehr Punkte.
Die Seattle Sea Dragons setzten sich mit 30:26 gegen die Vegas Vipers durch. Die DC Defenders triumphierten über die St. Louis Battlehawks (34:28) und die Houston Roughnecks dominierten gegen die San Antonio Brahmas.