Weil fünf Topspieler bei den US-Open fehlen, ist das Grand-Slam-Turnier in New York so offen wie nie. Boris Becker beklagt indes in einem Interview mit der Münchner tz die vielen verletzungsbedingten Absagen.
„Die vielen Verletzten, die Absagen, das ist kein schönes Bild fürs Tennis“, so der 49-Jährige.
Vor allem der späte Rückzug von Andy Murray sorgt bei der Tennis-Legende für Unmut. „Murray hat mit seinem späten Rückzug, zwei Tage vor Turnierstart, dann noch das ganze Tableau verzerrt“, so Becker: „Da müssen sich die Verantwortlichen mal Gedanken über ein neues Reglement machen“.
Tennis-Legende Boris Becker ist seit Mittwoch auch offiziell „Head of Men's Tennis“ beim Deutschen Tennis-Bund (DTB). Geld bekommt er dafür keines.
Wie eine Änderung aussehen könnte, verrät Becker in dem Interview allerdings nicht.
Neben Andy Murray fehlen bei den US-Open mit Titelverteidiger Stan Wawrinka, Novak Djokovic, Kei Nishikori und Milos Raonic vier weitere Top-11-Spieler.