Bittere Nachrichten für den italienischen Kombinierer Alessandro Pittin!
Der olympische Bronzemedaillen-Gewinner von Vancouver ist beim Sommer-Grand-Prix in Oberwiesenthal schwer gestürzt und hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Mindestens ein halbes Jahr fällt Pittin aus, die Weltcup-Saison ist noch vor dem Start im November gelaufen.
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Mit seinen 33 Jahren stellt sich zudem die Frage, ob Pittin überhaupt noch einmal zurück in den professionellen Bereich findet. Nach starken Jahren in der Weltspitze liegt sein letzter Weltcupsieg schon über elf Jahre zurück. Im vergangenen Jahr landete er in der Gesamtwertung auf Platz 37.
Es ist nicht der erste folgenschwere Sturz von Pittin auf der Schanze: 2012 – im Alter von 21 Jahren – wurde er noch vor Ort unter Narkose gesetzt und erlitt einen Bruch in der linken Schulter. Von da aus kämpfte sich der Norditaliener zurück und gewann unter anderem bei der WM 2015 die Silbermedaille hinter Sieger Johannes Rydzek.
Deutsche Kombinierer in starker Frühform
Abseits der Hiobsbotschaft für Pittin gab es für die deutschen Kombinierer Grund zur Freude. Julian Schmid gewann dank eines Rekord-Sprungs auf 110 Meter souverän vor Altmeister Rydzek (16,6 Sekunden Rückstand) und dem Österreicher Franz-Josef Rehrl.