Fortuna Düsseldorf spielt unter Friedhelm Funkel bislang eine bärenstarke Saison. Am Samstag fegte die Fortuna den kriselnden FC Schalke mit 4:0 aus dem eigenen Stadion.
Kein Wunder also, dass der 65-Jährige angesprochen auf den Höhenflug seiner Mannschaft ins Schwärmen gerät. „Die Mannschaft zeichnet der Zusammenhalt aus. Ich muss mich nicht darum kümmern, dass es in der Mannschaft gut läuft – das machen sie selbst. Es ist einfach fantastisch mit diesen Jungs zusammenzuarbeiten. Der Weg der Fortuna ist noch nicht zu Ende“, erklärte er im CHECK24-Doppelpass.
Mit 31 Punkten rangiert Düsseldorf aktuell auf Platz elf in der Tabelle, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt bereits stattliche 15 Punkte. (Tabelle der Bundesliga)
Funkel hofft auf weiteres Jahr in Düsseldorf
Gleichzeitig stellte Funkel auch die Bedeutung des sportlichen Abschneidens für seine eigene Zukunft heraus. Nach tagelangem Hin und Her hatte der frühere Profi erst im Januar seinen Vertrag bis 2020 verlängert. Allerdings ist der Kontrakt nur für die erste Liga gültig.
„Es ist meine letzte Station als Trainer. Ich würde mich freuen, wenn ich nächste Saison noch dort Trainer bin, denn: Dann haben wir die Klasse gehalten. Wir genießen den Augenblick“, sagte er.
Düsseldorfs Trainer berichtet im CHECK24 Doppelpass davon, wie ihn ein vierter Offizieller mit einer unorthodoxen Maßnahme an der Seitenlinie beruhigte.
Funkel lobt sein Trainerteam
Bereits vor dem Sieg in Gelsenkirchen hatte Funkel mit seiner Mannschaft für Aufsehen und Furore gesorgt. So entführte der Aufsteiger unter anderem einen Punkt aus der Allianz Arena in München und fügte Spitzenreiter Borussia Dortmund kurz vor der Winterpause die erste Niederlage der Saison zu.
Dennoch blieb Funkel gewohnt bescheiden und fand neben der Mannschaft insbesondere für sein Trainerteam lobende Worte: „Ich habe ein fantastisches Trainerteam. Ohne die würde es gar nicht funktionieren.“