Vierte Rallye, vierter Sieger für den vierten unterschiedlichen Hersteller: Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ist so ausgeglichen wie selten zuvor in ihrer Geschichte. Nach Siegen von Sebastien Ogier (Ford), Jari-Matti Latvala (Toyota) und Kris Meeke (Citroen) trug sich bei der Rallye Frankreich Thierry Neuville (Hyundai) in die Siegerliste ein. Der Belgier profitierte bei der „Tour de Corse“ zwar von Problemen einiger Rivalen, zeigte selbst aber eine starke Leistung und war damit der verdiente Sieger.

Nach zehn Wertungsprüfungen über 316,80 Kilometer hatte Neuville im Ziel der „Rallye der 10.000 Kurven“ einen Vorsprung von 54,7 Sekunden auf Ogier, der im Laufe des Wochenendes mehrmals von technischen Problemen eingebremst wurde. Dennoch eroberte er bei der Powerstage Rang zwei von Dani Sordo (Hyundai) zurück, der im Ziel 1,3 Sekunden hinter Ogier lag. Für Neuville war es nach Deutschland 2014 und Italien 2016 der dritte Sieg in der Rallye-WM.

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