In den internationalen Wettbewerben stehen die entscheidenden Wochen an – und die Vereine durften bei ihren Kadern nachjustieren.

Drei neue Namen konnten bei allen Teams aufgenommen werden. Für jeden neuen Star musste jedoch auch ein Spieler aussortiert werden.

Nun ist die Frist für Veränderungen in den Kadern verstrichen. Und die Bundesligisten haben durchaus die Chance genutzt, frischen Wind in die Teams zu bringen.

Musiala rückt bei Bayern auf

Der FC Bayern hat nur eine Position im Aufgebot angepasst. Für den abgewanderten Michaël Cuisance ist nun Jamal Musiala in der A-Liste dabei.

Bisher tauchte das Supertalent in der B-Liste auf. Auf diese dürfen Profis gesetzt werden, die am oder nach dem 1. Januar 2000 geboren wurden. Zudem müssen sie zwischen dem 15. Geburtstag und der Registrierung bei der UEFA zwei aufeinanderfolgende Jahre für diesen Verein gespielt haben.

Akteure dieser Liste müssen jedoch immer einen Tag vor dem Spiel extra gemeldet werden. Bayern umgeht ab sofort bei Musiala eine Fehlerquelle.

Leverkusen nominiert Azmoun

In der Europa League gab es vor allem bei Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt Bewegungen.

Die Werkself nahm für die Abgänge Nadiem Amiri und Panagiotis Retsos den Star-Neuzugang Sardar Azmoun in das Aufgebot auf. Zudem sind auch Timothy Fosu-Mensah nach überstandenem Kreuzbandriss und Lennart Grill nach Leihrückkehr wieder Teil des Kaders.

Durm fliegt bei Frankfurt raus

Eine Überraschung gab es bei Frankfurt. Weltmeister Erik Durm muss den nächsten Rückschlag verkraften und genau wie Stefan Ilsanker in den europäischen Spielen auf der Tribüne Platz nehmen.

Stattdessen nominierte Trainer Oliver Glaser BVB-Neuzugang Ansgar Knauff und Ragnar Ache.

Der BVB verzichtete für die Europa League auf Veränderungen.

Und auch RB Leipzig nahm nur Ersatzkeeper Philipp Tschauner für die Abgänge Ilaix Moriba und Brian Brobbey neu auf.