Der kurzfristige Ausfall von BVB-Keeper Gregor Kobel gegen RB Leipzig hat gleich für mehrere kuriose Szenen gesorgt.
Erst kurz vor dem Duell des bisherigen Tabellenzweiten Borussia Dortmund gegen den Vierten aus Sachsen im Topspiel des 23. Spieltags (2:1) kam heraus, dass der Stammkeeper nicht spielen kann – auch zur Überraschung seines Trainers Edin Terzic, der zu diesem Zeitpunkt ein Interview geben musste.
Terzic von Kobel-Ausfall überrumpelt
„Ich habe es ehrlicherweise gar nicht mitbekommen, denn als das passiert ist, war ich gerade bei euch“, verriet Terzic nach dem Spiel bei DAZN: „Auf dem Weg in den Spielertunnel wurde dann mir gesagt, dass Greg da ein paar Probleme hinten am Oberschenkel gespürt hat.“
Der Schweizer hatte sich beim Aufwärmen verletzt, Dortmund gab kurz vor dem Spiel via Twitter bekannt, er könne wegen muskulärer Probleme nicht spielen.
Als Ersatz stand Alexander Meyer zwischen den Pfosten.
Kobel verletzt – er muss aber zur Dopingkontrolle
Man habe bei Kobel trotzdem noch überlegt, ob er nicht doch starten soll, verriet Terzic bei SPORT1: „Aber das Risiko war zu groß.“
Obwohl er also keine Sekunde spielte, musste der Keeper aus der Schweiz nach der Partie aber nach SPORT1-Informationen zur Dopingkontrolle!
Wer getestet wird, entscheidet das Los – und es traf den verletzten Kobel, der dann tatsächlich in den Katakomben abgeführt wurde und darüber nur den Kopf schütteln konnte.
Ob Kobel bis zum Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea wieder fit ist, wird sich zeigen müssen. Am Dienstag kämpft der BVB in London nach dem 1:0 im Hinspiel um den Viertelfinal-Einzug.
Ohne Kobel? „Das müssen wir schauen“, meinte Terzic am Freitag: „Es ist schade, weil er in einer herausragenden Form war. Wir haben aber gesehen mit Alex, wie gut wir auf dieser Position besetzt sind.“
Meyer springt wieder für Kobel ein
Kurios: Schon im Hinspiel hatte Meyer Kobel vertreten müssen – der BVB verlor damals noch mit 0:3. Auch dank des 31-Jährigen ging der BVB am Freitag aber als Sieger vom Platz.
„Wir wissen nicht erst seit heute um die Qualitäten von Alex“, lobte Terzic: „Er hat Gregor ja schon häufiger vertreten und macht es richtig gut und hat uns heute auch in einigen Szenen richtig geholfen.“
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nCAPTION: BVB: Alexander Meyer spricht über den spontanen Startelfeinsatz für Kobel
nDESCRIPTION: BVB-Ersatzkeeper Alexander Meyer spricht über den spontanen Startelfeinsatz als Ersatz für Gregor Kobel.
Insgesamt kommt der 31-Jährige auf vier Einsätze in der Bundesliga. Nach der Niederlage in Leipzig in der Hinrunde stand er auch gegen den FC Schalke 04 (1:0), 1. FC Köln (2:3) und den FC Bayern (2:2) im Kasten.
Hinzu kommen vier Einsätze in der Champions League gegen Kopenhagen (3:0), Manchester City (1:2), FC Sevilla (4:1) und nochmals Kopenhagen (1:1).